Supervulkane Unheimliche Riesen
Uturuncu im Süden Boliviens: Der 6000 Meter hohe Vulkan schien erloschen, sein Lavagestein verrät, dass sein letzter Ausbruch fast 300.000 Jahre zurückliegt. Doch nun regt sich der Riese, er scheint erwacht.
Radardaten: Auf einer Fläche zehnmal so groß wie der Bodensee schwillt der Uturuncu kreisförmig an. Vor allem die Größe des Hebungsgebietes macht Forschern Sorgen.
Supervulkan Yellowstone, USA: Auch unter dem US-Bundesstaat Wyoming brodelt so viel Magma, dass Supereruptionen drohen. Als Supervulkane gelten laut Fachbuch Feuerberge, wenn sie mit einem Mal mehr als tausendmal so viel Material ausspucken können wie der Mount St. Helens 1980 in den USA bei einer der größten Eruptionen des 20. Jahrhunderts.
Heiße Schwefelquellen in Yellowstone: Die Magmahitze des Untergrunds wärmt Grundwasser.
Supervulkan Phlegräische Felder an der Bucht von Neapel, Süditalien: Die Phlegräischen Felder verraten sich durch die Krater. Der Kegel gehört dem Nachbarvulkan Vesuv - dazwischen liegt die Metropole Neapel.
Santorin, Griechenland: Eine riesige Eruption 1650 vor Christus sprengte die halbe Insel weg. Auch der Vulkan Santorin könnte zu Supereruptionen fähig sein.
Ausbruch in Japan: Die Folgen einer Supereruption wären weltweit dramatisch: Asche- und Säurewolken von Supervulkanen lassen das globale Klima über Jahre abkühlen; Hungerkatastrophen drohen. Und im Umkreis von Hunderten Kilometern um den Vulkan gäbe es totale Zerstörung.
Ausbruch des Ätna in Italien: Die meisten Vulkaneruptionen bleiben örtlich begrenzt, sie wirken sich nur in der Umgebung des Vulkans aus.