Vulkane: Angst vor dem Ausbruch - DER SPIEGEL
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Vulkane Angst vor dem Ausbruch

Es ist eine ungewöhnliche akustische Verwandtschaft: Vulkane können Klänge erzeugen die, beschleunigt abgespielt, denen von Düsenflugzeugen sehr ähnlich sind. US-Forscher hoffen nun, die Vorhersage von Vulkanausbrüchen zu verbessern.
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Mount St. Helens (im März 2005): Forscher hatten an dem Vulkan an der US-Westküste und am Tungurahua in Ecuador Klangaufnahmen gemacht. Am Computer mit erhöhter Geschwindigkeit abgespielt, zeigte sich: Die feuerspeienden Riesen, die beide hoch aktiv sind und in der Nähe von dicht besiedelten Gebieten liegen, klangen wie ein Düsenflugzeug.

Foto: DPA
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Vulkan Llaima in Chile (am 4. April 2009): Der Forscher hatte den sogenannten Infraschall unter anderem mit Messgeräten aufgezeichnet, wie sie auch an Wetterstationen verwendet werden. Doch die eingesetzten Mikrobarometer waren deutlich sensibler als die klassischen Meteorologen-Arbeitsgeräte.

Foto: AFP
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Vulkan Llaima in Chile (am 2. Januar 2008): Bei der Auswertung der Daten zeigten sich interessante Parallelen: Ein Düsentriebwerk produziert Krach, wenn die Luft verwirbelt aus dem Triebwerk kommt. Bei Vulkanen ergeben sich ähnliche Klänge, wenn ein Gemisch aus Gas und Asche aus dem Erdinneren ausgestoßen wird.

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Vulkan Mount Redoubt in Alaska (am 21. März 2009): Anhand des Klanges, so hoffen die Forscher, müssten sich gefährliche Ascheausbrüche von weniger gefährlichen reinen Gasausbrüchen unterscheiden lassen.

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Llaima (am 7. April 2009): Der Infraschall kann im Erdboden leicht mehrere tausend Kilometer weit reisen.

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Vulkan Kilauea auf Hawaii (am 8. Oktober 2008): Die Forscher hoffen, dass sich aus der Analyse der Klänge in Zukunft möglichst präzise Informationen über mögliche Ausbrüche gewinnen lassen.

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