VW Käfer in Äthiopien: - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fotostrecke zum VW Käfer Er läuft und läuft und läuft - in Äthiopien

In Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien, begegnet man auf den Straßen immer mal wieder VW Käfern. Dass die Wagen noch immer fahren, liegt auch daran, dass andere vor ihnen den Geist aufgegeben haben.
1 / 17

Ein VW Käfer auf den Straßen von Addis Abeba: In der Hauptstadt Äthiopiens sind noch immer einige der Kult-Autos unterwegs. Der Fotograf Tiksa Negeri hat für seine Bilderserie recherchiert, wer die Wagen fährt und wer sie am Leben hält.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
2 / 17

Einer der Mechaniker, die in Addis Abeba auf Käfer spezialisiert sind, ist Niguse Desalegn, der hier für ein Foto posiert. Der VW Käfer war lange Zeit das meistverkaufte Auto der Welt, 2003 wurde seine Produktion eingestellt.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
3 / 17

Manche Käfer, die in Niguse Desalegns Garage landen, taugen nur noch als Ersatzteillager für andere Modelle.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
4 / 17

Einige Autos auseinandernehmen, damit andere weiterfahren können: Das ist Prinzip, nach dem in den Werkstätten bisweilen vorgegangen wird.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
5 / 17

Der fährt gerade nur noch mit menschlicher Hilfe: Hier schiebt ein Mechaniker einen alten Käfer über das Gelände der Werkstatt.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
6 / 17

Zwei Autos in einem: In einem der Wagen der Werkstatt versteckt sich das Modell eines Käfers. Das ist noch besser in Schuss als das echte Auto.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
7 / 17

Blick ins Innere: Beim VW Käfer wurde der Motor hinten eingebaut.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
8 / 17

Käfer in freier Wildbahn gesichtet: Dieser Wagen mit dem Baujahr 1978 parkt nahe dem Äthiopischen Nationaltheater.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
9 / 17

Nicht jedes Auto wird mehr gebraucht: Dieser Käfer wurde in der Nähe des Sitzes der Afrikanischen Union zurückgelassen.

Foto: Tiksa Negeri / REUTERS
10 / 17

"Damit kann ich überall hinfahren": Der Mechaniker Ishetu Kinfe, 59, steht neben seinem Käfer aus dem Jahr 1965. Er war 19 Jahre lang mit dem Wagen unterwegs.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
11 / 17

Aus dem Jahr 1976 stammt dieser Wagen von Minilik Shewaferaw. Der 30-Jährige, der an einem Marktstand arbeitet, ist seit drei Jahren Käfer-Fahrer. Er schätze an dem Auto unter anderem, dass es gut einzuparken ist, sagt er.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
12 / 17

Siyum Haile, 72, hat früher bei den Vereinten Nationen gearbeitet. Sein Käfer von 1977 begleitet ihn seit 17 Jahren. Das Auto sei stark und habe einen geringen Spritverbrauch, sagt Haile, und vor allem: Es ist eins, dessen Kauf er sich leisten könne.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
13 / 17

In Äthiopien sind Käfer heute eher Autos für Geringverdiener. Mechaniker Ishetu Kinfe sagt: "Ich wünschte, die Deutschen hätten die Produktion nicht eingestellt."

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
14 / 17

Mit dem Käfer zum Einkauf: Solange sie noch fahrtüchtig sind, werden die Autos auch genutzt, etwa hier für den Weg zu einem Lebensmittelgeschäft.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
15 / 17

Volkswagen-Logo neben Schraubenschlüsseln: Unter manchen jungen Äthiopiern genießen die jahrzehntealten Käfer auch Kultstatus. Dazu gibt es Besitzer, die die Wagen aus Nostalgiegründen fahren.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
16 / 17

Ein Zeichen von Unabhängigkeit: Hier hält der Besitzer eines Käfers aus dem Jahr 1970 seinen Autoschlüssel in die Kamera.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
17 / 17

Wer kann's gebrauchen? In der Werkstatt warten Käfer-Teile auf ihren nächsten Einsatz, im nächsten Auto.

Foto: TIKSA NEGERI/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?