VW-Käfer Läuft auch als Oldie
Nostalgietour im Käfer: Erinnerungen an die Kleine-Jungen-Zeit in der Gepäckablage und den Duft von Kunstleder und Rosshaar.
Cockpit mit Wohnaccessoires: Für die Autoliebhaber zählen die inneren Werte des Käfers. Motorleistung und sportliche Fahreigenschaften sind ihnen nicht so wichtig.
Freunde fürs Leben: Martin Zinselmeyer und Jürgen Siebers teilen ihr Faible für den VW-Käfer. Wegen seiner Familie musste Siebers allerdings lange Zeit auf einen eigenen verzichten.
Unrestaurierter Originalzustand: Für Oldie-Liebhaber ist ein Auto, an dem zuvor noch kein Schrauber etwas entscheidendes verändert hat, das Höchste. Jede noch so aufwendige Restauration kann die Patina nicht ersetzen, die so ein Auto mit den Jahren angesetzt hat.
Picknick im Grünen: So sahen die Werbestrategen aus Wolfsburg die Rolle des Käfers in den fünfziger Jahren: Als treuer Begleiter der Familie - auf dem Weg zur Arbeit, auf der Reise nach Rimini, oder eben für den Wochenendausflug.
Käfer auf der IAA 1951: Schmale Reifen, kleine Rückleuchten und ein zweigeteiltes Heckfenster. Die Brezel-Form erlaubte zwei flache Scheiben statt einer gebogenen, die deutlich teurer in der Herstellung gewesen wäre.
Millionseller: 1955 lief der einmillionste Käfer vom Band. Die Wolfsburger feierten das Jubiläum mit viel Pomp und einen golden lackierten Käfer.
Neue Mode: Die Form des Käfers blieb von den Moden der siebziger Jahre weitgehend unberührt. Erkennungszeichen der Zeit sind allenfalls die poppige Farben jener Zeit, wie das Orange des abgebildeten Fahrzeugs.
Italienreise: Das Land in dem die Zitronen blühen avancierte zum großen Sehnsuchtspunkt des aufstrebenden Nachkriegsdeutschlands. Der Käfer war fast immer dabei.