VW Passat Generation sieben
Große Feier: Am Mittwoch präsentierte VW die neue Version des Passat. Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg steht neben der BlueMotion-Variante der Mittelklasse-Limousine.
VW Passat: Auf dem Autosalon in Paris feiert die siebte Generation des VW Passat Weltpremiere - und zwar gleich im Doppelpack als Limousine und Kombi, der bei VW Variant heißt.
Adieu Keilform: Die neue VW Passat Limousine wirkt gestreckter als das Vorgängermodell, obwohl beide Autos mit 4,77 Meter exakt gleich lang sind. Die Wirkung liegt an der neuen Linienführung. Das Auto steigt nach hinten hin optisch nicht mehr an.
Austauschbarer Abschluss: Der VW Passat Variant sieht von hinten ziemlich beliebig aus. Man erkennt jedenfalls keine eigene Formensprache - aber das muss für ein Massenmodell gar kein Schaden sein, wie die Zulassungszahlen seit Jahren zeigen.
Nur keine Mätzchen: Wo andere Hersteller versuchen, Innenräume frisch, neu und einfach mal anders zu gestalten, setzten die VW-Stilisten nach wie vor auf eine trockene und damit ziemlich zeitlose Gestaltung.
Hübsche Sitze: Wer etwas tiefer in die Tasche greift, kann das Auto nicht nur mit allerlei Assistenzsystemen aufrüsten, sondern auch durch mannigfaltige Interieur-Extras - wie etwa solche hübschen Ledersitze - aufbrezeln.
Glattes Ende: Das Heck der Limousine ist optisch nicht weiter erwähnenswert. Jedoch gibt es eine neue Funktion des Heckdeckels. Der nämlich öffnet sich, wenn man mit dem Autoschlüssel in der Tasche hinter dem Wagen steht, und die Fußspitze unters Nummernschild bewegt. Clever und hilfreich, falls man mal beide Arme voller Gepäck hat.
Phaeton-Frontpartie: Vier Querspangen bilden den Kühlergrill - ganz so wie beim kürzlich renovierten Oberklasse-Modell Phaeton. Auch der Passat soll so in Richtung Premium positioniert werden.
Liebling der Vertreter: Familien, Außendienstler - einfach alle, die ein geräumiges Auto mit Extra-Laderaum benötigen, werden sich, falls sie einen Passat kaufen wollen, für das Kombimodell Variant entscheiden. In Deutschland liegt der Anteil dieser Karosserieform beim Passat bei rund 80 Prozent.
Weitere Pläne: Bereits im November werden Limousine und Kombi des neuen VW Passat zu den Händlern kommen. Die dritte Karosserieform, das viertürige Coupé namens CC, wird vorerst wie gehabt weitergebaut. Vermutlich folgt eine Angleichung des Wagens an die neue Passat-Optik im kommenden Jahr.
Vertraute Front: Der Kühlergrill des neuen Passat erinnert stark an die Front der Oberklassen-Limousine Phaeton.
VW Markenabend: Die Vorstellung des Passat fand unter dem Motto "Allez les Marques" in einer ehemaligen Bahnhofshalle namens Freyssinet stattfand, wo unter anderem auch Modenschauen veranstaltet werden.
Erfolgreiches Duo: VW-Technik- und Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg stellte das neue Mittelklasse-Duo - VW Passat und VW Passat Variant - vor. Und natürlich demonstrierte er mit einem gezielten Schlenker mit dem Fuß unter dem Heck der Limousine, wie sich dank der neuen Easy-Open-Funktion die Kofferraumklappe wie von Geisterhand öffnet.
Interessierte Gäste: Die Passat-Baureihe ist sehr erfolgreich. Bislang konnte VW mehr als 15 Millionen Exemplare absetzen. Auch mit der neue Version dürfte die Erfolgsgeschichte weitergehen.