VW Passat Variant GTE Zwei Herzen unter der Haube
Ab September rollt die überarbeitete Version der achten Generation des VW Passat auf die Straßen. Die Modellreihe ist seit 46 Jahren auf dem Markt, etwa 30 Millionen Exemplare des VW Passat wurden verkauft.
In der Armaturentafel findet sich ein weiterer großer Bildschirm, über den sich die allermeisten Funktionen des Autos steuern lassen. Ein Indiz dafür, dass der neue VW Passat ein digitales Auto geworden ist.
Optisch erkennbar ist das überarbeitete Modell an etwas mehr Chromschmuck an der Frontpartie und den nun serienmäßig verbauten LED-Frontscheinwerfern.
Schnörkellos, übersichtlich und weitgehend irritationsfrei zu bedienen - VW gibt den Insassen des neuen Passat keine Rätsel auf. Es sei denn, man möchte nur mal eben kurz die Musik leiser oder lauter stellen. Der Drehknopf ist weg, die Bedienung auf den Bildschirm gewechselt.
Der überarbeitete VW Passat wird ab 34.720 Euro angeboten. Die Kombiversion Variant kostet jeweils 1105 Euro mehr.
Der Blick unter die Haube des VW Passat GTE zeigt mehrere orangefarbene Hochvoltkabel, denn das Auto verfügt über einen Plug-in-Hybridantrieb mit einer Systemleistung von 218 PS (160 kW).
Wer den Passat GTE sparsam bewegen möchte, sollte den Akku mit einer Speicherkapazität von 13 kWh möglichst oft laden. Denn mit voller Batterie schafft das Auto bis zu 55 Kilometer rein elektrischer Fahrt.
Diese Skizze des VW Passat Variant GTE zeigt die Positionierung der wichtigsten Antriebskomponenten.
Man kann sich den überarbeiteten Passat auch recht nobel einrichten lassen, wie dieses Foto des Fonds zeigt. Wobei es natürlich pflegeleichtere Oberflächen gibt als helles Leder.
Viel Platz bietet das Kombimodell Variant. Das Auto misst 4,67 Meter in der Länge, das Kofferraumvolumen beträgt maximal 1780 Liter.
Die etwas höher gelegte und mit Allradantrieb ausgestattete Variante "Alltrack" bleibt im Passat-Angebot.
Neu ist der digitale Schlüssel. Damit lässt sich bestimmten Personen eine Zugangsberechtigung für das Auto aufs Smartphone übertragen. Dann kann zum Beispiel der Paketbote ein Päckchen im Kofferraum ablegen, ohne dass man selbst zum Auto kommen muss.