VW Polo Das Einstiegsmodell
VW Polo: Seit dem Frühsommer 2009 ist der neue Polo auf dem Markt. Inzwischen hat VW die Angebotspalette um einen Dreitürer, um das Sparmodell Blue-Motion, um den Cross-Polo und den Polo GTI erweitert. Das letztgenannte Trio kommt in den nächsten Wochen zu den Händlern.
Es geht auch einfach: Kein Leder, keine Chromzierteile, keine aufgeschäumte Intrumententafel - wer auf derartige Dinge keinen Wert legt, sondern einfach nur ein Auto will, sitzt im Polo Trendline genau richtig. Außerdem spart man gegenüber einem technisch vergleichbaren Modell in der nächsthöheren Ausstattungsstufe knapp 2000 Euro.
Der Einstiegs-Motor: Mit 60 PS tritt der kleinste Benzinmotor in der Polo-Palette an. Es handelt sich um ein neues Dreizylinder-Triebwerk mit 1,2 Liter Hubraum und einem maximalen Drehmoment von 108 Nm. Als Durchschnittsverbrauch gibt VW 5,5 Liter an.
Enger Einstieg: Beim viertürigen Polo-Modell, das übrigens jeweils 735 Euro Aufpreis gegenüber dem Zweitürer kostet, ist der hintere Türausschnitt etwas knapp geraten. Jedenfalls muss man beim Ein- und Aussteigen den Kopf ganz schön einziehen.
Größer als der erste Golf: Der neue VW Polo übertrifft den VW Golf I, der vor mehr als 35 Jahren debütierte, um mehr als zehn Zentimeter in der Länge. Das Platzangebot für Insassen und Gepäck ist ordentlich.
Scheinbar zeitlos: Das Design des neuen VW-Kleinwagens wirkt auf den ersten Blick belanglos, doch nach und nach entsteht der Eindruck, dass diese Form ziemlich lange frisch und aktuell aussehen wird.
60 PS sind genug: Autos wie den VW Polo zu Rennmaschinen aufzurüsten, wie es nun mit der Variante Polo GTI mit 180 PS passiert, ist eigentlich absurd. Schon mit einem Drittel der Leistung fährt das Auto flott und unangestrengt. SPIEGEL ONLINE hat es ausprobiert.