Währungsreform - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Währungsreform Ein Meister im Prassen

Geldscheine als Zigarettenanzünder, ein rauschendes Fest und ein unendlicher Kirmesausflug: Bevor 1948 die D-Mark eingeführt wurde, ergriff Malermeister Philipp Keuter die Gelegenheit und schöpfte aus dem Vollen.
1 / 7

Malermeister Philipp Keuter: Nach dem Kriege eröffnet mein Vater den Betrieb wieder, stellt Mitarbeiter ein und ist relativ erfolgreich. Neben der Arbeit ist er in Vereinen tätig, gehört dem Stadtrat, einer Karnevalsgesellschaft und dem Kirchenchor an. Für sich selbst "brauchte er keine Zeit", wie er sagte.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Ferdi Keuter
2 / 7

Malermeister Keuter und seine Frau: In diesem Haus in der Burgstraße in Eschweiler haben die Familie und die Firma ihren Ursprung. Kurz nach der Währungsreform wurde es zu eng, die Familie kaufte 1949 ein neues Haus.

Foto: Ferdi Keuter
3 / 7

Das Depot der "Aachener Straßenbahn": ein wichtiger Knotenpunkt. Viele Wartungsarbeiten an den Betriebswagen wurden hier in Eschweiler erledigt. Etwa um das Jahr 1978 wurde das Depot ganz aufgelöst und nach Aachen verlegt.

Foto: Ferdi Keuter/Frits v. d. Greyt, Archiv Eschweiler Geschichtsverein e.V.
4 / 7

Rummel an St. Peter und Paul: Kirmes in Eschweiler - das hatte früher noch einen ganz anderen Klang. Die Kirmes war einer der wenigen weltlichen Höhepunkte im Jahr. Die ganze Familie ging auf den Platz. Kuchen standen in der ganzen Wohnung, bereit für alle, die vorbeikamen.

Foto: Ferdi Keuter/Alfred Englaender, Archiv Eschweiler Geschichtsverein e.V.
5 / 7

Die Schiffschaukel: Sie war ein fester Bestandteil einer jeden Kirmes. So ungefähr sah wohl auch die der Brüder Lowis in Eschweiler aus.

Foto: Ferdi Keuter/Alfred Englaender, Archiv Eschweiler Geschichtsverein e.V.
6 / 7

Eisbär auf der Kirmes: Ein Rummelplatz war ohne die Eisbär-Kulisse für ein Foto undenkbar. Wohl in vielen Alben schlummert ein solches Kinder-Bild.

Foto: Ferdi Keuter/Korr, Aachen, Archiv Eschweiler Geschichtsverein e.V.
7 / 7

Firmenzeichen: Fast jeder Maler im Rheinland und darüber hinaus arbeitete mit einem Produkt der Pinsel- und Bürsten-Fabrik Storch, die Qualität stimmte.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?