Währungsreform Der schöne Schein
Entwertete Sparbücher, Butter zu astronomischen Preisen und Kaffee im Unterrock: Ernst Woll hat drei Währungsreformen erlebt - problematischer als die Umstellung selbst waren oftmals ihre wenig erfreulichen Folgen.
Schöner, neuer Schein: Banknote der Deutschen Notenbank, der Zentralbank der Sowjetischen Besatzungszone, herausgegeben 1948.
Aus Alt mach Neu: Banknoten des ehemaligen Deutschen Reichs mit aufgeklebten Coupons, die im Juni 1948 in der Sowjetischen Besatzungszone in Umlauf gesetzt wurden. Da die Sowjets nach der Währungsreform in den Westzonen nicht genügend geeignetes Papier hatten, um ihrerseits eigene Scheine zu drucken, rüstete man stattdessen gebrauchte Reichsmark mit Aufklebern auf.
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