Waffen im All: Der Orbit wird zur Kampfzone - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Waffen im All Der Orbit wird zur Kampfzone

Der spektakuläre Satelliten-Abschuss der Chinesen könnte eine neue Ära des globalen Wettrüstens einläuten. Politiker und Experten rätseln: Was bezweckt China? Wie groß ist die Gefahr für das Kommunikationsnetz des Westens?
1 / 17

Abschuss einer Minuteman-II-Rakete im Rahmen eines Tests der Nationalen Raketenabwehr in den USA: Das Schutzsystem basiert unter anderem darauf, dass eigene Satelliten den Start einer feindlichen Rakete melden

Foto: AFP
2 / 17

"Airborne Laser" (Computersimulation): Der mit einem Laser ausgerüstete Jumbo-Jet soll feindliche Interkontinentalraketen unmittelbar nach deren Start abschießen. Allerdings dürfte der Jet erst in Jahren einsatzfähig sein

Foto: MDA
3 / 17

"Lightweight ExoAtmospheric Projectile" (Leap) der Firma Boeing: Die US-Regierung lässt seit Jahren an Satelliten forschen, die feindliche Orbiter zerstören können

Foto: AFRL
4 / 17

Kontrollzentrum in Xichang: China auf dem Weg zur Weltraum-Macht

Foto: AFP
5 / 17

Europäischer Forschungssatellit "Corot": Das jüngst gestartete Observatorium gehört zu einer ganzen Reihe von künstlichen Himmelskörpern, die durch die Trümmer des zerstörten chinesischen Satelliten gefährdet sind

Foto: DDP / ESA / Ducros
6 / 17

Trümmer im Erdorbit: Die größte Partikeldichte liegt in einer Höhe von rund 1000 Kilometern. Dort, in den erdnahen Orbits, sind zahlreiche Satelliten unterwegs. Ein weiteres Müllmaximum befindet sich nahe der geostationären Erdumlaufbahn in einer Höhe von etwa 36.000 Kilometern

Foto: NASA
7 / 17

Glatter Durchschuss: Dieses Loch hat ein Stück Weltraumschrott in ein Verkleidungsteil des "Solar Max"-Satelliten der Nasa gerissen

Foto: NASA
8 / 17

Einschlagspuren: Die Solarpaneele des Weltraumteleskops "Hubble" hatten im All einiges auszuhalten. Sie standen unter regelrechtem kosmischen Dauerbeschuss. Der hier gezeigte Einschlag ist 2,5 Millimeter groß

Foto: ESA
9 / 17

Tiefer Krater: Eindrucksvoll prallte eine 1,2-Zentimeter-Aluminiumkugel mit 6,8 Kilometern pro Sekunde auf den massiven Alublock. Die Kugel überstand den Aufschlag natürlich nicht - das hier gezeigte Exemplar dient nur dem Größenvergleich

Foto: ESA
10 / 17

Treffer: Ein Fensterglas des Space Shuttles "Challenger", das während der Mission STS-7 im April und Mai 1983 von einem Stück Weltraumschrott beschädigt wurde

Foto: NASA
11 / 17

Aufprall-Versuche: Forscher vom Ernst-Mach-Institut in Freiburg testeten verschiedene Schutzschilde für das "Columbus"-Modul der Internationalen Raumstation, darunter mehrlagige aus Aluminium und Kevlar

Foto: Fraunhofer-EMI
12 / 17

Simulation eines Einschlags im Ernst-Mach-Institut: Ein 4,6-Millimeter-Pojektil aus Aluminium (a) fliegt mit sieben Kilometern pro Sekunde auf eine 1,2 Millimeter dicke Aluplatte (b) zu ...

Foto: Fraunhofer-EMI
13 / 17

... und durchschlägt sie nicht nur mühelos, ...

Foto: Fraunhofer-EMI
14 / 17

... sondern hinterlässt ihre Spuren sogar noch auf der dahinter liegenden zweiten Platte

Foto: Fraunhofer-EMI
15 / 17

Die zweite Platte, die mit 3,3 Millimetern fast dreimal so dick ist wie die erste, ...

Foto: Fraunhofer-EMI
16 / 17

... übersteht den Einschlag nicht unbeschadet, ...

Foto: Fraunhofer-EMI
17 / 17

... sondern trägt deutlich sichtbare Dellen davon

Foto: Fraunhofer-EMI
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?