Wahl in Frankreich Leere Kabinen, Jubel für Macron
Wenig los in den Kabinen: In Frankreich zeichnet sich bisher eine maue Wahlbeteiligung ab. Diese Frau in Lyon hat in der ersten Runde zumindest schon einmal ihre Stimme abgegeben.
Präsident Emmanuel Macron wird eine absolute Mehrheit vorausgesagt: Der 39-Jährige gab seine Stimme zusammen mit seiner Ehefrau Brigitte im nordfranzösischen Badeort Le Touquet ab, wo beide ein Haus besitzen.
Polizeiposten in Nizza: Die Abstimmung findet unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt, rund 50.000 Polizisten sind im Einsatz. Grund sind die zahlreichen Anschläge in Frankreich: Dabei wurden seit 2015 insgesamt 239 Menschen getötet.
Ehepaar Macron: Der Präsident hat fehlerfreie erste Wochen im Amt hinter sich, gilt als äußerst beliebt. Sogar die politischen Gegner mussten seine außenpolitischen Erfolge zugeben.
Stimmabgabe in Marseille: Die Enthaltung wird von Meinungsforschern auf 40 bis 51 Prozent geschätzt, das wäre ein neuer Höchststand in der 1958 gegründeten Fünften Republik.
Die Vorsitzende des rechtspopulistischen Front National (FN), Marine Le Pen, wählte im nordfranzösischen Hénin-Beaumont, wo sie auf ein Abgeordnetenmandat hofft. Le Pen war im Mai gegen Macron in die Stichwahl um das Präsidentenamt gegangen - und hatte eine klare Niederlage kassiert.