Wahl in Iran - DER SPIEGEL
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Wahl in Iran Populärer Hardliner

Treue Anhänger des Ajatollah dürfen antreten, Reform-Kandidaten haben Hausarrest: Irans Wächterrat ist bei der Entscheidung, wer zur Präsidentschaftswahl antreten darf, kein Risiko eingegangen. Einer der Hardliner könnte allerdings für eine Überraschung gut sein - der hippe Bürgermeister Teherans.
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Irans Wächterrat ist bei der Entscheidung, wer zur Präsidentschaftswahl antreten darf, kein Risiko eingegangen. Für eine Überraschung könnte ein Hardliner gut sein - der frühere Polizeichef und amtierende Bürgermeister Teherans, Mohammed Ghalibaf.

Foto: HASAN SARBAKHSHIAN/ AP
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Ghalibaf hat große Ambitionen. Der 51-Jährige will Nachfolger von Mahmud Ahmadinedschad im Präsidentenamt werden. Auch Ahmadinedschad war Bürgermeister der Hauptstadt, bevor er Staatschef wurde.

Foto: VAHID SALEMI/ ASSOCIATED PRESS
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Im schicken Anzug präsentiert sich Ghalibaf im Wahlkampf. Er inszeniert sich gern als modernen Macher. Den Prinzipien der islamischen Republik hält er jedoch fest die Treue. Bevor er Bürgermeister wurde, war er einer der Befehlshaber der Revolutionsgarden.

Foto: imago
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Zwei Beamtinnen des Innenministeriums sitzen vor einem Bild des verstorbenen obersten Revolutionsführers Ruhollah Chomeini. Im Ministerium mussten sich alle Möchtegern-Kandidaten registrieren, die bei der Wahl am 14. Juni antreten wollen. 686 Iraner hatten sich registrieren lassen. Acht davon dürfen nun tatsächlich kandidieren.

Foto: Abedin Taherkenareh/ dpa
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Haschemi Rafsandschani wurde vom Wächterrat disqualifiziert. Der bekannte Politiker, der als einer der Gründerväter der Islamischen Republik gilt, könnte nur dann doch noch antreten, wenn der Großajatollah sein Wort für ihn einlegt.

Foto: AP/dpa
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Mahmud Ahmadinedschad darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Dieser Iraner ist ein Anhänger des Präsidenten und wollte nun selbst kandidieren, wurde jedoch nicht zugelassen.

Foto: BEHROUZ MEHRI/ AFP
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Mahmud Ahmadinedschads Wunschnachfolger, sein enger Vertrauter Rahim Maschai, wurde vom Wächterrat disqualifiziert. Maschai ist auf dem Bild links neben Ahmadinedschad zu sehen.

Foto: AP/dpa
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