Helmut Kohl und ich "Sie sind mit Kohl auf dem Plakat?"
Wahlplakat der CDU: Im Bundestagswahlkampf 1994 setzte die CDU ganz auf die Bekanntheit von Bundeskanzler Helmut Kohl. Das offizielle Großplakat blieb völlig ohne jeden Hinweis auf die Partei. Seine Wirkung verfehlte es offenbar nicht. Kohl blieb weitere vier Jahre im Amt. Aufgenommen worden war das Plakatmotiv in Stendal, als der Kanzler der Einheit im Wahlkampf die Stadt im Norden Sachsen-Anhalts besuchte. Die Bürger, die den Politiker auf dem Marktplatz umringten, ahnten nicht, dass sie bald darauf mit ihm zusammen Plakatwände in ganz Deutschland schmücken würden.
Kohl-Gegner: Beinahe hätte es nicht geklappt mit dem Foto, das Helmut Kohl inmitten begeisterter Stendaler zeigt - und bald darauf zum offiziellen CDU-Plakat im Bundestagswahlkampf 1994 wurde. Zum Auftritt des Kanzlers auf dem Maktplatz der sachsen-anhaltinischen Kleinstadt waren nämlich auch einige Kohl-Gegner gekommen und hatten Spruchbänder mitgebracht. Doch sie kamen nicht nahe genug an den Politiker heran, so dass sie die Werbeaufnahmen der Union nicht störten.
Händeschütteln mit Helmut Kohl: Wenn der Kanzler kommt, kommt er nicht allein. Rund 8000 Menschen wollten Helmut Kohl im Sommer 1994 in Stendal sehen und hören. Einige hatten sogar die Chance, dem "Kanzler der Einheit" die Hand zu reichen. Für die CDU war der Auftritt des Spitzenpolitikers ein besonderer Wahlkampftermin, denn bei dieser Gelegenheit entstand auch das Foto, das zum Wahlplakat werden sollte.
Freudiges Winken: So nah waren die Stendaler dem "Kanzler der Einheit" nie. Rund 8000 Menschen waren am 15. Juni 1994 auf den Marktplatz der Stadt gekommen, um Helmut Kohl (CDU) zu sehen. Der Politiker genoss das Bad in der überwiegend freudig gestimmten Menge.
Fast geschafft: Helmut Kohl (CDU) bahnt sich einen Weg durch die Menschenmenge zur Tribüne. Für einen Wahlkampfauftritt war der Bundeskanzler am 15. Juni 1994 nach Stendal gekommen. Seine Unterstützung galt der CDU Sachsen-Anhalts, die sich gerade im Landtagswahlkampf befand, und vor allem galt sie CDU-Ministerpräsident Christoph Bergner, der an diesem Tag nicht nur vom Plakat lächelte, sondern dem Kanzler auch persönlich - auf dem Foto mit etwas Abstand - folgte.