Waldbaden: "Die Sinne sind der Schlüssel" - DER SPIEGEL
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Waldbaden "Die Sinne sind der Schlüssel"

Ob Mikroabenteuer, Übernachten in Baumhäusern oder Waldbaden - die Natur scheint für viele Großstädter so etwas wie ein fremder Planet zu sein. Der Waldbaden-Experte Martin Kiem erklärt den neuen Draußen-Trend.
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Unter Bäumen: Ob Schwarzwald, Bayerischer Wald oder Südtirol - viele touristische Gebiete machen mit Waldbaden Werbung.

Foto: imago/ Westend61
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Achtsam in der Natur: Der Psychologe und Waldbaden-Experte Martin Kiem gibt Seminare im Grünen.

Foto: Martina Weise
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Meditieren im Park: "Es geht um das menschliche Grundbedürfnis, sich mit der Natur zu verbinden. Das leidet zurzeit, wir erleben eine Naturentfremdung", sagt Kiem.

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Wald im Herbst: "Beim Waldbaden gibt es eine goldene Regel: Bemerke alles!"

Foto: ZSOLT CZEGLEDI/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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Bäume umarmen: Kiems Tipp für Waldbaden-Anfänger lautet, mit Kindern loszuziehen. "Kinder können total achtsam sein, sind dabei nicht gestresst oder gehetzt und interagieren mit der Natur", sagt er.

Foto: imago/ Westend61
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Bayerischer Wald: In Japan ist Waldbaden, "Shinrin Yoku", angeblich als Heilmethode etabliert und durch einen Forstwissenschaftler bekannt gemacht worden.

Foto: Armin Weigel/ picture alliance / dpa
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Balanceakt: "Mal die Fußsohlen, die Atmung, die Luftfeuchtigkeit, vielleicht Windbewegungen mit den Fingern spüren, Geräusche hören - das ist für viele Menschen überhaupt nicht einfach", sagt Kiem. "Die Sinne sind der Schlüssel. Sie sind wie Türen oder Fenster zur Außenwelt."

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?