Waldbrände in Kalifornien Verzweifelter Kampf gegen die Flammen
Flammen des gefürchteten "Valley Fire", rund 160 Kilometer westlich von Sacramento, züngeln in die Luft. Die Feuerwehrmänner wirken dagegen winzig.
Außer dem "Valley Fire" fürchten die Behörden das "Butte Fire" östlich von Sacramento. Wie zerstörerisch die Waldbrände sind, zeigt diese Aufnahme des Orts Middletown im für Weinanbau bekannten Valley.
In Santa Clara tankt dieser Feuerwehrmann Energie für neue Einsätze: mehr als 11.000 Feuerwehrleute sind allein in Kalifornien im Einsatz - weitere Zehntausende in Washington und Oregon.
Mit Feuer gegen das Feuer: Ein Feuerwehrmann brennt Schneisen in die Landschaft, um einen der derzeit insgesamt zwölf Großbrände in Kalifornien aufzuhalten.
Freiwillige bringen Tiere in Sicherheit: Die Feuer breiten sich wegen der extremen Dürre so schnell aus wie seit Jahrzehnten nicht.
Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown vor einer Karte, auf der eines der zwei besonders großen Feuer eingezeichnet ist. In Teilen des Bundesstaates gilt seit Sonntag der Notstand.
Auch die in den USA meist überirdisch verlaufenden Stromkabel werden zerstört.
Die Feuer führen zu dramatischen Szenen am Highway 175: Ein Feuerwehrtruck auf dem Weg zum Einsatz, für das Pferd kommt jede Hilfe zu spät.
Hunderte Häuser sind bereits zerstört, 6000 weitere von den Flammen bedroht. Doch auch Feuerwehrmänner brauchen eine Pause.
Von diesem Wohnhaus bleibt nur wenig übrig: Es fiel dem "Valley Fire" zum Opfer.
Dort wo die Flammen hinkommen hinterlassen sie blanke Zerstörung: Ein Mann in den Überresten seines Hauses.