Waldbrände in Kanada Öl im Feuer
Autos im Süden von Fort McMurray. Das Zentrum der kanadischen Ölsandförderung wurde durch verheerende Waldbrände weitgehend zerstört.
Ein Helikopter löscht Brände in der Nähe von Fort McMurray. Am Wochenende gab es erstmals Hoffnung, die Feuer unter Kontrolle zu bekommen.
Eine Familie bringt Spenden für ein Ölarbeiter-Camp in Wandering River, Alberta. Die Brände haben Kanadas Produktion um rund ein Fünftel gedrosselt, in der Folge stiegen die Ölpreise.
Die Busfahrerin Della Joseph half Bewohner von Fort McMurray bei der Flucht. Ein dankbarer Anwohner überreichte ihr eine Rose zum Muttertag.
Eine Polizistin bewacht eine Straßensperre am Highway 63, der nach Fort McMurray führt.
Im Bundesstaat Alberta brennt es nicht nur in Fort McMurray, sondern auch 14 Kilometer südlich der Großstadt. Hier fahren Autos in flirrender Hitze an einem großen Brandherd vorbei.
Den Weg nach Süden mussten auch einige Tausend Bewohner von Fort McMurray nehmen. Sie hatten zunächst versucht, sich im Norden der Stadt in Sicherheit zu bringen.
Diese Gruppe versucht, zurückgelassene Tiere aus Fort McMurray zu retten. Die Stadt war bereits am Mittwoch komplett geräumt worden.
Immer wieder müssen die Flüchtenden an Straßensperren halten.
Die Flüchtenden von Fort McMurray ließen viel zurück, 2000 Häuser sind komplett abgebrannt. Geblieben sind Metallgerippe von Gartenstühlen...
...von einer Kinderschaukel...
...und die Reste eines Motorrads.
Eine Hitzewelle hatte den Südwesten Kanadas erfasst, es brennt seit dem 1. Mai, mittlerweile auf einer Fläche zweimal so groß wie Hamburg.
Ein Satellitenbild zeigt die Brandherde aus dem All. Das bislang geschädigte Gebiet ist beinahe deckungsgleich mit den Ölsandvorkommen, die in Alberta seit vielen Jahren ausgebeutet werden.