Walfang Kampf auf hoher See
Japanische Walfänger stechen wieder in See, um die Tiere im Südpolarmeer zu jagen. Die australische Regierung hat angekündigt, die Flotte aus der Luft zu überwachen - ebenso wie die Schiffe von Tierschützern, die den Walfang verhindern wollen. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, wiederholt die Schiffe der Gegenseite gerammt zu haben. Hier ein Bild von Februar 2013.
Die Schiffe der Tierschutzorganisation Sea Shepherd "Bob Barker" (links) und "Steve Irwin" (Mitte) nähern sich der "Nisshin Maru" (am 19. Februar 2013): Wenn sich japanische Walfänger und Umweltaktivisten im Südpolarmeer belauern, wird oft mit harten Bandagen gekämpft. Im Februar 2013 erreichten Auseinandersetzungen einen neuen Höhepunkt. Ein japanisches Walfangschiff rammte nach Angaben von Umweltschützern zwei ihrer Schiffe absichtlich.
Ein getöteter Wal wird an Bord der "Yushin Maru" befördert (am 5. Februar 2013): Die japanische Walfangflotte jagt vor der Antarktis Wale, nach eigenen Angaben zu "wissenschaftlichen Zwecken". Das macht die Fangzüge nach internationalem Recht legal - auch wenn das Fleisch immer wieder im freien Verkauf auftaucht.
"Nisshin Maru" (links), Tanker "Sun Laurel" und Aktivistenschiff "Bob Barker" (verdeckt, am 19. Februar 2013): Ökoaktivist Paul Watson erklärte, er sei an Bord des Sea-Shepherd-Schiffs "Steve Irwin" gewesen, als der Walfänger mit dem Schiff kollidierte. Die "Nisshin Maru" sei auch mit der "Bob Barker" und dem Tanker kollidiert.
"Bob Barker" (links) und Tanker "Sun Laurel" (am 19. Februar 2013): Die Besatzung der "Bob Barker" setzte nach Angaben der Walschützer einen Notruf an die australischen Behörden ab, nachdem die Stromversorgung des Schiffes zusammengebrochen und Wasser eingedrungen sei. In der Folgezeit sei es der Crew aber gelungen, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen.
Walfänger an Bord der "Yushin Maru" beobachten Walschützer (am 19. Februar 2013): Immer wieder sind Boote von Sea Shepherd und der japanischen Walfangflotte zusammengestoßen. Die Umweltschützer reklamieren für sich, dass Japan wegen ihrer Aktionen oft deutlich weniger Wale fangen kann als ursprünglich geplant.