Wallabys: Kuck mal, wer da zockt - DER SPIEGEL
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Wallabys Guck mal, wer da zockt

Für das Farbensehen haben Beuteltiere drei verschiedene Arten von Zellen im Auge. Nur bei den kleinsten Arten ist das offenbar anders, wie Experimente australischer Forscher jetzt zeigen. Die Wissenschaftler ließen die Tiere an einem Spielautomaten um Futter zocken.
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Wallaby beim Fressen (Archivbild): Um Farben wahrzunehmen, haben Tiere normalerweise spezielle Farbrezeptoren im Auge. Die Beuteltiere haben nach bisheriger Auffassung drei verschiedene Farbrezeptoren. Doch ihre kleinsten Vertreter, die Wallabys, haben offenbar nur zwei.

Foto: TIM CHONG/ REUTERS
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Versuch zum Farbensehen der Wallabys: "Wir haben auf allen Ebenen gezeigt, dass es nicht möglich ist, dass die Wallabys einen dritten Fotorezeptor haben", sagt Wiebke Ebeling von der australischen Curtin University Bentley.

Foto: W. Ebeling
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Derbywallaby: Die Forscher hatten Derbywallabys trainiert, also die kleinste Känguruart überhaupt. Die Tiere sollten...

Foto: W. Ebeling
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...ein Gerät nutzen, das entfernt an einen Spielautomaten erinnert. Beim Auftauchen einer bestimmten Farbe waren verschiedene Schalter zu drücken. Zur Belohnung erhielten die Wallabys dann etwas zu fressen. Die Beuteltiere hätten sich allerdings oft gar nicht sonderlich um das Futter gekümmert, sondern einfach aus Spaß am Spiel weitergemacht, so die Forscher.

Foto: W. Ebeling
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