Grand Canyon Wandertouren am Naturwunder
Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona: Fünf Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher. Zehntausende von ihnen...
...wagen Wanderungen in der berühmten Schlucht - viele unterschätzen allerdings die Gefahren.
Chronist der Todesfälle: Michael Ghighlieri führt seit 30 Jahren Colorado-Wildwasserfahrten. In Zusammenarbeit mit...
...Tom Myers, dem medizinischen Direktor des Nationalparks, ist ein Buch entstanden, das Hunderte Todesfälle im Grand Canyon beschreibt.
"Das Buch soll den Leuten sagen: Seht zu, dass euch das nicht passiert!", sagen die Autoren über ihr Werk.
Wie auf einem anderen Planeten: Der Grand Canyon gilt als eine der Top-Sehenswürdigkeiten weltweit. Doch für Wanderer...
...bietet die Ödnis einige Gefahren, die häufig unterschätzt werden. Wer zu wenig Wasservorräte mitnimmt oder seine Kräfte überschätzt,...
...riskiert hier möglicherweise sein Leben. Selbst für erfahrene Wanderer ist ungewohnt, dass die zweite Hälfte der Tour ein anstrengender Aufstieg ist - und nicht ein Abstieg, wie man ihn von Bergtouren gewohnt ist.
Die meisten Besucher sind mit dem Auto unterwegs und fahren verschiedene Aussichtspunkte am Kraterrand an.
Zum Beispiel diesen abgesicherten "Skywalk", von dem man mehr als tausend Meter in die Tiefe zum Colorado River blicken kann.
Ein mehrstündiger Abstieg in die Schlucht dagegen, ist...
...für Menschen ohne Wandererfahrung nicht zu empfehlen. Manche Urlauber wagen sich sogar in Flipflops auf die Pfade in die Schlucht.
Gigantische Dimensionen: Der Grand-Canyon-Nationalpark hat eine Fläche von knapp 5000 Quadratkilometern.