Warm-up: Bitte nicht die Pole-Position - DER SPIEGEL
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Warm-up Bitte nicht die Pole-Position

Die schnellste Runde entscheidet über das Siegerteam, die Pole-Position über den großen Verlierer. In Yeongam gab es zwar erst drei Rennen, doch die Voraussetzungen scheinen eindeutig: Kein Start-Ziel-Sieg, im Regen gewinnt Alonso. Acht verrückte Geschichten zum Großen Preis von Korea.
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Immer wieder Vettel gegen Alonso: Durch seinen Sieg in Singapur ist Sebastian Vettel (r.) im "ewigen Duell" mit Fernando Alonso ein großer Schritt gelungen: Es war sein insgesamt 33. Grand-Prix-Sieg. Damit hat der Weltmeister nun genau einen mehr als sein spanischer Konkurrent. Einen Teilerfolg erzielte Vettel durch seine schnellste Runde. In dieser Statistik steht es nun 20:20.

Foto: MANAN VATSYAYANA/ AFP
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Das gab's noch nie: Wie schon viermal in dieser Saison hieß in Singapur der Sieger Sebastian Vettel (Mitte) und der zweitplatzierte Fernando Alonso (l.). Zuletzt gab es das sogar gleich dreimal in Folge. Dennoch kam es in Singapur zu einer Premiere, durch den Drittplatzierten Kimi Räikkönen (r.). Erstmals in der Formel-1-Geschichte standen diese drei Piloten, die nun schon lange in der Weltspitze unterwegs sind, in dieser Formation auf dem Siegertreppchen.

Foto: PHILIPPE LOPEZ/ AFP
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Besser ist niemand: Sebastian Vettel (Mitte) ist der absolute Rekordmann, wenn es um die Rennen in Korea geht - wenn man das bei bisher zwei Siegen überhaupt sagen darf. Bei der Premiere 2010 fuhr er im Qualifying in 1:35,585 Minuten den aktuellen Rundenrekord, ein Jahr später erzielte er in 1:39,605 die schnellste Rennrunde.

Foto: Clive Mason/ Getty Images
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Unbegehrte Pole-Position: In den drei bisherigen Korea-Grand-Prix (Bild) gab es mit Sebastian Vettel, Fernando Alonso und Lewis Hamilton jeweils drei verschiedene Pole-Starter. Viele kurze und lange Geraden bieten allerdings gute Möglichkeiten zum Überholen. Noch nie hat hier der Fahrer von Startplatz eins am Ende auch gewonnen.

Foto: Mark Thompson/ Getty Images
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Qualifying ist doch egal: Gerade bei Fernando Alonso spielte das Ergebnis des Qualifyings zuletzt keine entscheidende Rolle. Alleine in dieser Saison wurde er dort schon fünfmal Zweiter. Diesen Platz erfuhr sich Alonso in den vergangenen acht Rennen immer dann, wenn er von Startplatz fünf oder schlechter begonnen hatte. Seinen bisher letzten Sieg holte er sich in Spanien ebenfalls von Startplatz fünf.

Foto: Rungroj Yongrit/ dpa
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Punktgleich und doch zwei vor: In einem sind sich Sebastian Vettel, hinten, und Fernando Alonso allerdings einig: Sie holten in Korea bisher beide mit 50 Zählern exakt dieselbe Punktzahl. Doch Alonsos Scuderia Ferrari ist Vettels Red-Bull-Team insgesamt etwas voraus. Trotz zwei Vettel-Siegen gegenüber einem Erfolg von Fernando Alonso hat Ferrari mit 85 genau zwei Punkte mehr geholt als Red Bull.

Foto: Diego Azubel/ dpa
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Du bist der Schnellste, ich dafür Erster: Eine besondere Rolle nimmt in Korea auch stets der Fahrer mit der schnellsten Runde ein. Für sich selbst, seinen Teamkollegen oder sein gesamtes Team. Denn bei allen drei Grand Prix stellte das Team mit dem Fahrer der schnellsten Runde auch gleichzeitig den Sieger. Fernando Alonso und Sebastian Vettel fuhren bei ihren beiden ersten Siegen selbst die schnellste Runde. Beim zweiten Vettel-Sieg war es sein Teamkollege Mark Webber, hinten.

Foto: Clive Rose/ Getty Images
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Regentänzer Alonso: Sowohl bei Sebastian Vettels zwei Siegen und Fernando Alonsons Premieren-Erfolg (Bild) gab es eine weitere Besonderheit: das Wetter. Korea ist in seiner jungen Formel-1-Geschichte schon jetzt bekannt für einen stets bewölkten Himmel. Geregnet hat es jedoch bisher nur einmal – beim Sieg von Alonso. Danach war es zweimal in Folge bewölkt, aber trocken. Der Sieger hieß Vettel. Für dieses Wochenende war zunächst ein Taifun angekündigt, aktuell ist Regen gemeldet.

Foto: LEE JAE-WON/ REUTERS
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