Buffetts Weisheiten "Investieren Sie Geld so, wie sich die Katholiken verheiraten"
Die Aussprüche des Starinvestors und Multimilliardärs Warren Buffett ähneln den Lehren eines taoistischen Meisters - meint zumindest Buffetts frühere Schwiegertochter Mary Buffett. Je länger man sie betrachtet, desto mehr sagen sie einem, schreibt sie in "Das Tao des Warren Buffett". Hier einige Kostproben aus dem Munde des Orakels von Omaha, die Sie auf sich wirken lassen können:
Nummer eins klingt weniger nach fernöstlicher Weisheit: "Mit elf Jahren habe ich mein erstes Geld investiert", sagte Buffett einst. "Bis dahin war mein Leben ohne Sinn."
Dann schon eher dieses: "Wer heute im Schatten eines Baumes sitzen darf, verdankt das dem, der den Baum vor vielen Jahren gepflanzt hat."
"Nur an der Wall Street gibt es das: Die Leute fahren mit dem Rolls-Royce vor, und die, die sie um Rat fragen, fahren mit der U-Bahn."
"Eine Aktie weiß nicht, dass sie Ihnen gehört."
"Ich habe noch nie nach einem Ball gejagt, solange er noch im Handschuh des Pitchers war."
"Wenn man jedes Mal auf Anhieb einlochen würde, würde man nicht sehr lange Golf spielen."
Aus gegebenem Anlass: "Für jede Spekulationsblase liegt schon eine Nadel bereit. Jedes Mal, wenn es bumm macht, gibt es wieder ein paar Anleger, die eine alte Lektion neu lernen müssen."
"Wenn Sie einmal Glück haben, versuchen Sie es nicht noch einmal auf dieselbe Weise."
"Investieren Sie Geld so, wie sich die Katholiken verheiraten - für ein Leben lang."
Und schließlich Buffetts Lebensbilanz in einem Satz: "Wenn die Märkte funktionieren würden, wäre ich heute noch arm wie eine Kirchenmaus."