Wassermangel Leere Reservoirs in Brasilien
Demonstranten protestieren gegen Wasser-Rationierung in Sao Paulo: Viele der rund 20 Millionen Menschen sind von der Dürre betroffen.
Cantareira-Reservoir: Der Füllstand beträgt derzeit nur noch etwa fünf Prozent. Im März könnte die Wasserversorgung von São Paulo zusammenbrechen.
Elisabeth Gomes aus Rio de Janeiro: Fließend Wasser ist längst nicht mehr die Regel. Vor Jahren hätte in das Netz investiert werden müssen.
Nur noch ein paar Tropfen aus dem Hahn (Graffiti in São Paulo): Brasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte.
Auch an ganz normalen Seen wie diesem in Nazare Paulista (Bundesstaat São Paulo) ist die Wassermenge geschrumpft. Das Foto stammt aus dem Oktober 2014.
São Paulo am 3. Februar 2015: Ein Arbeiter trägt große Wasserflaschen. Immer öfter müssen ganze Viertel mit Tanklastern und Lkw versorgt werden, weil die Leitungen trocken bleiben.
Luftaufnahme des Atibainha-Damms am Cantareira-Reservoir: "Schuld an der Wasserkrise ist nicht der Bürger, der sein Auto wäscht", sagt der Klimaforscher Alexandre Costa von der Universität Caéra.
Arbeiter im Cuncas-II-Tunnel (400 Kilometer westlich von Recife): Das Bauprojekt kostet 3,4 Milliarden US-Dollar und ist längst nicht mehr im Zeitplan. Durch den Tunnel soll Wasser aus dem Fluss São Francisco in von Trockenheit geplagte Regionen geleitet werden.
Leitung trocken (22. Januar 2015): Eine Frau in São Paulo muss Geschirr mit Wasser abwaschen, das sie in Behältern gesammelt hat.
Kunstprojekt gegen Trockenheit (São Paulo 2. Dezember 2014): Der Aktivist Mundano hat einen Wasserhahn an einem Kaktus befestigt, um gegen den Wassermangel zu protestieren.
Vor dem Regierungsgebäude in São Paulo protestiert ein Mann mit einer Maske des Gouverneurs Geraldo Alckmin (26. Januar 2015).
São Paulo am 3. Februar 2015: Ein Mann schüttet Wasser auf die Straße. Wasserverschwendung war und ist in Brasilien normal.