Schlacht bei Waterloo "Ich wünschte, es wäre Nacht..."
Laiendarsteller spielen die Schlacht von Waterloo nach - 200 Jahre nach Napoleons großer Niederlage.
5000 Personen sind an dem Spektakel beteiligt. Tatsächlich kämpften in der Schlacht seinerzeit rund 200.000 Mann.
Ein toter Soldat? Nein, nur ein schlafender
Die Niederlage bei Waterloo bedeutete das Ende der Ära Napoleon.
Zu den Feierlichkeiten in Waterloo, Belgien, kamen am Wochenende 200.000 Besucher.
Und um ihn ging es: Kaiser Napoleon I.
Gespielt wurde er von dem französischen Rechtsanwalt Franck Samson.
Wenn Geschichte auf Gegenwart trifft, entstehen...
...auch solche Bilder.
Die Frauen der "Soldaten" verfolgen die Schlacht. Vor 200 Jahren war das etwas anders.
Sogar Kinder waren 2015 zugelassen.
Aufmarsch der Truppe: Diese Szene stammt ebenso wie die folgende...
...aus der Sequenz "Die französische Attacke".
Danach folgt der alliierte Gegenangriff. Napoleon unterlag schließlich den Truppen der Engländer und Preußen.
Britische Offiziere, angeführt vom späteren Nationalhelden,...
... General Wellington (gespielt von Alan Larsen).
Feuer! Die Veranstalter scheuten keine Mühen, sind jedoch wie stets bei derartigen Reenactments vor allem auf das Engagement vieler Freiwilliger angewiesen.
Ein prominenter Verletzter: Wilhelm der I. der Niederlande liegt am Boden. (Er hat die Schlacht überlebt - anders als Tausende Menschen im Jahr 1815.)
Und immer wieder: Feuer! Nach der Artillerie...
...folgt die Kavallerie.
In keinem Geschichtsbuch fehlen darf der berühmte Wellington-Satz: "Ich wollte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen." (Auch wenn nicht sicher ist, ob er ihn wirklich so gesagt hat.)
Antreten zum Appell!
Dass es sich nur um ein Spiel handelt, kann man...
...auf dem einen oder anderen Bild fast vergessen.
Und wie organisiert man ein solches Spektakel eigentlich? Ordentlich preußisch, mit Stempel!
Natürlich gibt es ausreichend Zelte,...
...Kanonenpflege,...
...und selbstverständlich historisch korrekte Nahrung. Leerer Magen kämpft schließlich nicht gern.