Wattolümpiade Knietief im Dreck
Zwei "Olümpioniken" im Schlamm: Für den unvoreingenommenen Beobachter ist auf den ersten Blick nicht klar, in welcher Disziplin die Athleten antreten - Wattfußball, Watthandball oder Wattwolliball?
"Wattleten" beim Aufwärmen: Wer schon vor dem Match dick Schlick aufträgt, der wird für den Gegner zum glitschigen Ziel.
Teilnehmer bei der "Wattolümpiade" in Brunsbüttel an der Elbmündung: Die meisten Mannschaften werden von der Massensportart Fußball angezogen. "Wolliball" dagegen muss als Randsportart gelten - nur sechs Teams waren gemeldet, darunter der "FC Wattikan" und die "Wattkrusten".
Teilnehmer beim Duschen: Siegreich vom Platz ging beim Fußball der "FC SchlammAssel", die "Inglorious Wattstars" mussten sich mit der Bronzemedaille zufriedengeben.
Teilnehmerin mit schlickverschmiertem Gesicht: Unter der Sedimentschicht ist die Kriegsbemalung zu erahnen - schließlich geht es unter anderem auch um die beste Kostümierung.
"Olümpionike" beim Schlickschlittenrennen: Beim laut den Veranstaltern "schmutzigsten Sportspektakel der Republik" entschied die Gruppe "Waterhörn" die Paradedisziplin für sich. Der "FC Wattikan" begnügte sich mit der Silbermedaille.
Handballwettbewerb bei der "Wattolümpiade": Die siegreichen "tighten mopsgedackelten Watthunde" wurden 2012 auch Gesamt-"Olümpia"-Sieger.
Torschuss beim Wattfußball: 16 Mannschaften maßen sich in der beliebtesten Sportart bei der "Olümpiade". Durchsetzen konnte sich der "FC SchlammAssel", weder die "kleinen Wattscheißer" noch "Südermatsch" schafften es aufs Siegertreppchen.
Teilnehmer mit Sombrero: Die Einnahmen der Veranstaltung kommen regionalen Krebsgesellschaften und in diesem Jahr einer Knochenmarktypisierungs-Aktion zugute.