Wattspiele in Ostfriesland Feucht von oben und unten
"Schmutziger Sport für eine saubere Sache": Unter dem Motto fanden am Samstag im niedersächsischen Krummhörn die 34. Ostfriesischen Wattspiele statt.
In diesem Jahr traten die Teams zugunsten der Niedersächsischen Krebsgesellschaft und des Elternvereins für krebskranke Kinder im Schlickschlittenrennen an.
Die Teilnehmer mussten einen traditionellen Schlitten im Sprint, Reusen- und Staffellauf durch das matschige Watt schieben.
Mehr als 2000 Zuschauer seien in die Wattarena gekommen, sagte Veranstaltungssprecher Ludger Kalkhoff.
"Die Sportler sind danach nicht etwa dreckig, sondern schlickig. Das ist gesund", findet der Veranstalter. Dieser Wattleth hat den Schlick sogar zwischen den Zähnen.
Auch einen Kostümpreis gab es zu gewinnen. Er ging dieses Jahr nicht etwa an die feschen Uniformierte oder an die Fußballköpfe.
Auch gefleckte Kühe wie diese gingen leer aus, denn den Preis bekamen "Bobo und die Hasenbande".
Mehrere Disziplinen wie Wattziehen, Aalsprint und Wattfußball standen auf dem Programm.
Leider waren die Wattspiele jedoch nicht nur von unten feucht: Wegen heftiger Regenschauer mit Windböen mussten die Wettbewerbe unterbrochen werden.
Die Wattfußballspiele konnten nach Angaben des Veranstalters nicht zu Ende ausgespielt werden.