Web-Alltag: Versehentliche Indiskretionen - DER SPIEGEL
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Web-Alltag Versehentliche Indiskretionen

Vertrauliche, geheime, zumindest aber private Daten tauchen jeden Tag im Web auf. In aller Regel sind es nicht Hacker, die diese Dateien ergaunern, sondern die Besitzer selbst, die sie versehentlich veröffentlichen.
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hackerinfo: Twittert über echte und vermeintliche Daten-Lecks...

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...von denen so einige nicht etwa Hacks sind, sondern versehentliche Veröffentlichungen: Fälschlich berichten zurzeit einige Seiten über einen angeblichen "Telekom"-Datenskandal. Die Dokumente sind wohl versehentlich veröffentlichte private Dateien sowie elektronische Notizen eines in Österreich lebenden Telekommunikationsspezialisten...

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...der für einige Zeit für eine Zweigstelle der Telekom Austria gearbeitet und sich in dieser Zeit wohl per Auszug aus internen Datenbanken Karteikarten zu den dortigen Kollegen angelegt hat.

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Doch es geht noch schräger: Auf dem Server einer amerikanischen Softwarefirma finden sich nicht nur Protokolle von Callcenter-Einsätzen, sondern auch vertrauliche Steuer- und Bilanzdaten...

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...und in den Verzeichnissen Mama 1 und Mama 2 auch die gesammelten Scans der Foto-Erinnerungen von und für - Mama. Daneben liegen wild verstreut Kopien von Kinofilmen...

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...und Druckvorlagen für Aktien des Unternehmens. Was für ein Service für Netz-Nutzer, die sich sowas schon immer mal gern selbst erstellen wollten...

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Kein Hack, kein Sicherheitsleck: Das man unter kryptischen Adressen ("88.164.221.221") die Bilder von Überwachungskameras empfangen und diese sogar steuern kann, ist dann nicht ungewöhnlich...

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...wenn sich dahinter die Adresse einer Firma verbirgt, die Überwachungskameras verkauft und im Web zeigt, was die können: Nicht alles, worüber man in den Tiefen von Verzeichnisstrukturen stolpert, ist geheim oder vertraulich.

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