Web-Gründer Karrieren im Netz
Tom Anderson und Chris Dewolfe: Bereits 2003 gründeten Anderson, 31 Jahre, und Dewolfe, 41, die Internetplattform MySpace. Zwei Jahre später kaufte Medienmogul Rupert Murdoch das Unternehmen - für 580 Millionen Dollar.
Steven Chen und Chad Hurley: Die YouTube-Gründer haben das populäre Videoportal vergangenes Jahr für 1,65 Milliarden Dollar an Google verkauft. Bei diesem Deal erhielt Chen Google-Aktien im Wert von 326 Millionen Dollar, YouTube-Chef Hurley ein Paket im Wert von 345 Millionen Dollar.
Sergey Brin und Larry Page: 1998 haben Brin und Page im kalifornischen Mountain View Google gegründet. In den vergangenen Jahren haben sie sich mit einem Jahresgehalt von jeweils einem Dollar begnügt. Dank ihrer Google-Aktienpakete gehören die Suchmaschinenschöpfer dennoch zu den 15 reichsten Amerikanern.
Konstantin Guericke: Im Jahr 2003 hat der gebürtige Hamburger das Business-Portal LinkedIn mitgegründet. Kürzlich hat der Einserabsolvent der Universität in Stanford jedoch den Arbeitgeber gewechselt. Guericke ist nun CEO von Jaxtr - einer Plattform, die kostenlose und anonyme Telefonverbindungen zu Bloggern oder Nutzern sozialer Netzwerke herstellt.
Lars Hinrichs: Der 30-Jährige Hamburger gründete 2003 das Business-Netzwerk Open BC, das inzwischen Xing heißt. Im vergangenen Jahr brachte er sein Unternehmen an die Börse.
Michael Brehm, Ehssan Dariani, Dennis Bemmann: In einem Berliner Internetcafé haben die drei Nachwuchsgründer die Studenten-Community StudiVZ ins Leben gerufen. Der Verkauf an den Holtzbrinck-Konzern machte sie zu Millionären. Dariani hat sich inzwischen aus dem operativen Geschäft verabschiedet.
Lukasz Gadowski: Als BWL-Student hat Gadowski 2002 den Onlineservice Spreadshirt ins Netz gestellt, der sowohl die Gestaltung von T-Shirts als auch die Eröffnung eigener Shops ermöglicht.
Jeff Bezos: Bereits 1994 gründete der heute 43-Jährige Amazon, drei Jahre später brachte er das E-Commerce-Unternehmen an die Börse. Inzwischen gehört ihm die Raketenbaufirma Blue Origin, die ab 2009 Weltraumtouristen ins All bringen will.
Pierre Omidyar: Der Amerikaner persischer Abstammung - im Bild mit Ebay-Chefin Meg Whitman - gründete das Internetauktionshaus im Jahr 1995. Heute ist Omidyar Milliardär. 2005 investierte er mehrere Millionen Dollar in die virtuelle Internetwelt Second Life.
Oliver, Marc und Alexander Samwer: 1999 gründeten die drei Brüder das Auktionsportal Alando, das sie wenige Monate später für etwa 50 Millionen Dollar an Ebay verkauften. Auch ihre zweite Schöpfung, den Klingeltonanbieter Jamba, verkauften die Samwers - für 273 Millionen Dollar an den IT-Dienstleister Verisign.
Jerry Yang: Gemeinsam mit David Filo gründete er Mitte der 90er Jahre die Suchmaschine Yahoo. Heute fungiert er als Chefstratege des Internetportals.