Grummel, grummel "Weihnachten liegt mir nicht!"
Ein bisschen Srcooge muss sein: Dagobert Duck bei seinem ersten Auftritt in Entenhausen 1947.
Eigentlich hat er es gehasst: Donald-Duck-Erfinder Carl Barks war selbst kein Fan des Weihnachtsfests. Trotzdem musste er sich für den Verlag immer wieder Weihnachtsgeschichten ausdenken.
Dagobert als Sprachrohr: In der Geschichte "Christmas on Bear Mountain", die in Deutschland unter dem Namen "Die Mutprobe" erschien, erlaubte sich Barks, den reichen Onkel Dagobert zu einem Weihnachtsmuffel zu machen.
Weihnachten aus dem Kalender streichen: Cartoonist Carl Barks, der die Ducks über drei Jahrzente lang zeichnete, stand dem Weihnachtsfest äußerst skeptisch gegenüber. Die vom Verlag geforderten Weihnachtsgeschichten nutzte er meist geschickt, um den Wahnsinn des Festes zu kritisieren.
Soziales Ansinnen: Ein Klassiker aus der Feder von Carl Barks ist die Geschichte "Weihnachten für Kummersdorf" von 1951. Hier wird der Armut der sozial benachteiligten Bewohner von Kummersdorf...
...der unglaubliche Reichtum von Onkel Dagobert gegenübergestellt. Er hat in der Geschichte Schwierigkeiten, einen weiteren Taler im zum Bersten gefüllten Geldspeicher unterzubringen.
Weihnachtsmuffel Dagobert: In "Erfüllte Wünsche" von 1963 zeigt sich der Grund für den Groll des Patriarchen. Er kriegt einfach keine Geschenke.
Seltenes Zusammentreffen mit Familie Maus: Zu Weihnachten erweichen die süßen Kleinen sogar Onkel Dagoberts Herz. Eine Szene aus "Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Walt Disney" (1983).
Weihnachten im Hause Maus: Bei Maussens wird gefeiert, wie es sich gehört. Mit Baum, Braten und Bescherung.
Festliches Entenhausen: 2010 erschien eine Sammlung mit allen Weihnachtsgeschichten aus der Feder von Carl Barks.
Es sind über die Jahre doch ganz schön viele geworden, deshalb ist die Sammlung zweibändig.