Weihnachten in Mangelzeiten Und sie bewegt sich doch!
Ein schwitzender Weihnachtsmann, ein exlodierender Blitz und ein Zug, der erst auf den letzten Drücker fährt: Als kleiner Junge erlebte Klaus Nerger 1951 ein Weihnachtsfest der ganz besonderen Art. Es sollte sein vorletzter Heiligabend in der DDR werden.
Hauptsache zusammen: Nur der Papa fehlte zum Glück. Der Vater von Klaus Nerger galt seit den letzten Kriegstagen als vermisst. Umso mehr hielt die Restfamilie zusammen. Die Ansprüche waren gering, Hauptsache war, dass man zusammen feiern konnte.
Foto: Klaus Nerger
Glücksmomente: Großvater, Enkel und Großmutter unterm Bäumchen. Zwei Jahre später feierte Klaus Nerger sein erstes Weihnachtsfest im Westen. Die Großeltern blieben in der DDR.
Foto: Klaus Nerger
Blitzlichtgewitter: Immer schön lächeln! Großvater, Großmutter und Mutter von Klaus Nerger.
Foto: Klaus Nerger
Magerer Tannenbaum: Der Autor, Klaus Nerger, als kleiner Junge in der Mitte, umgeben von seiner Familie.
Foto: Klaus Nerger
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?