Weihnachten weltweit Santa auf Tauchstation
In asiatischen Ländern räumten diverse Weihnachtsmänner mit gängigen Klischees auf. Zum Beispiel, dass ein Rentierschlitten das bevorzugte Verkehrsmittel von Santa Claus ist (gesehen im vietnamesischen Hanoi).
Auch ist es 2013 nicht zwingend notwendig, dass der Weihnachtsmann ein Mann ist (gesehen in Seoul, Südkorea).
Und auf Dächern landen und durch Schornsteine kriechen ist auch irgendwie altmodisch - in der chinesischen Qingdao Underwater World tauchte dieser Santa ab.
Ebenfalls in China, in Shenyang in der Liaoning-Provinz, räumten diese Feiernden mit der Norm auf, dass ein langer Mantel unbedingt zur Zipfelmütze gehört.
Etwas traditioneller ging es in Abidjan (Elfenbeinküste) zu: Dort sorgte eine festliche Beleuchtung für die richtige Stimmung - trotz Tagestemperaturen von um die 32 Grad.
Richtig viel Mühe mit der Außendeko gaben sich Bewohner des Bezirks Dyker Heights in Brooklyn, New York.
Die feine Grenze zwischen opulenter Farbenpracht und übertriebenem Kitsch wurde dort allerdings manchmal deutlich überschritten.
Es geht doch auch ganz klassisch mit ein paar Kerzen: In der Geburtskirche in Betlehem an dem Ort, wo Jesus auf die Welt gekommen sein soll, versammelten sich Besucher aus aller Welt.
Ebenfalls in Betlehem (West Bank) konnte dieser Souvenirhändler beim Gedanken an die zu erwartenden Festtagserlöse seine Vorfreude auf Weihnachten kaum verbergen.
Wer kein Holzkreuz verschenken will, könnte hier fündig werden. Mit dieser Deko jedenfalls machte ein Shoppingcenter in Shanghai auf den ersten Blick klar, dass nach Ansicht der Betreiber Weihnachten vor allem ein Fest des Geldausgebens ist.
Schneemann auf Sand: Auch in Dubai hat sich Weihnachten zu einem Fest des Kommerzes entwickelt. Die Hotels überbieten sich gegenseitig mit opulenten Dinner-Angeboten, die Händler hoffen auf große Umsätze. Zur Dekoration gehören dann auch Männer im Weihnachtsmann-Kostüm - vor einigen Jahren wäre das in dem islamischen Land noch undenkbar gewesen.
Auch in Afghanistans Hauptstadt Kabul gibt es keine langjährige Weihnachts-Tradition. Hier hoffen Händler, die Weihnachtsbäume verkaufen, vor allem auf ausländische Kunden.
In Surabaya in Indonesien untersuchten Antiterror-Beamte diese Kirche - sie fürchten, dass in der Weihnachtszeit Christen Opfer von Anschlägen werden könnten.
Weihnachtsbaum aus Plastikflaschen in Tacloban (Philippinen): In dem durch den Taifun Haiyan schwer beschädigten Ort beweisen die Einwohner Improvisationstalent.