Weißrussland und Tschernobyl - DER SPIEGEL
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Weißrussland Die Spätfolgen von Tschernobyl

70 Prozent des radioaktiven Niederschlags von Tschernobyl landete im heutigen Weißrussland. Präsident Lukaschenko hat die Gefahren der Strahlung heruntergespielt und Kritiker mundtot gemacht. Er setzt auf Atomenergie.
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Aufgegebene weißrussische Ortschaft in der 30-Kilometer-Sperrzone um Tschernobyl: 70 Prozent des Fallouts gingen im Nachbarland der Ukraine nieder.

Foto: VASILY FEDOSENKO / REUTERS
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Aufgegebenes Schiff in der Todeszone in Weißrussland: In den verstrahlten Gebieten sind offiziell 2193 Siedlungen erfasst.

Foto: Tatyana Zenkovich/ dpa
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Orthodoxe Kirche in der Region Grodno (Weißrussland): Bis nah an die polnische Grenze wurden die radioaktiven Nuklide transportiert - und darüber hinaus.

Foto: ANDREY VASILEVICH / AFP
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Gomel (Weißrussland): Besonders stark wurden die Ukraine, Russland und Weißrussland verstrahlt.

Foto: Sean Gallup / Getty Images
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Kauf regionaler Lebensmittel in Gomel: In tiefere Bodenschichten gespülte radioaktive Isotope können über Pflanzenwurzeln wieder an die Oberfläche gelangen - und so auch in Lebensmittel.

Foto: Sean Gallup / Getty Images
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Checkpoint Maidan an der gesperrten Zone beim Dorf Babchin (Weißrussland): Präsident Lukaschenko hat die Gefahren der Strahlung heruntergespielt und Kritiker mundtot gemacht.

Foto: VASILY FEDOSENKO / REUTERS
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Luftaufnahme eines aufgegebenen weißrussischen Dorfs: Manche Orte sind bewohnbar, aber der Wald um sie herum ist verstrahlt.

Foto: Tatyana Zenkovich/ dpa
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Verlassene Schule nahe Tschernobyl: Das freigesetzte Cäsium-137 hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren. Das bedeutet, dass seit dem Atomunfall erst die Hälfte der Nuklide zerfallen ist, die Radioaktivität hat sich somit etwa halbiert.

Foto: Tatyana Zenkovich/ dpa
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Zurückgelassene Gasmasken: Strahlenschützer kalkulieren mit zehn Halbwertzeiten, die vergehen müssen, bis ein Nuklid verschwunden ist. Im Falle von Cäsium-137 sind das 300 Jahre.

Foto: Tatyana Zenkovich/ dpa
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Baustelle des AKW Ostrowez: Weißrussland setzt weiter auf die Atomkraft.

Foto: Tatyana Zenkovich/ dpa
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AKW-Simulator in Ostrowez: Das Kernkraftwerk soll 2018 in Betrieb gehen. Der Vertrag wurde im Oktober 2011 unterschrieben, ein halbes Jahr nach Fukushima.

Foto: Tatyana Zenkovich/ dpa
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