Weißrussland Die Spätfolgen von Tschernobyl
Aufgegebene weißrussische Ortschaft in der 30-Kilometer-Sperrzone um Tschernobyl: 70 Prozent des Fallouts gingen im Nachbarland der Ukraine nieder.
Aufgegebenes Schiff in der Todeszone in Weißrussland: In den verstrahlten Gebieten sind offiziell 2193 Siedlungen erfasst.
Orthodoxe Kirche in der Region Grodno (Weißrussland): Bis nah an die polnische Grenze wurden die radioaktiven Nuklide transportiert - und darüber hinaus.
Gomel (Weißrussland): Besonders stark wurden die Ukraine, Russland und Weißrussland verstrahlt.
Kauf regionaler Lebensmittel in Gomel: In tiefere Bodenschichten gespülte radioaktive Isotope können über Pflanzenwurzeln wieder an die Oberfläche gelangen - und so auch in Lebensmittel.
Checkpoint Maidan an der gesperrten Zone beim Dorf Babchin (Weißrussland): Präsident Lukaschenko hat die Gefahren der Strahlung heruntergespielt und Kritiker mundtot gemacht.
Luftaufnahme eines aufgegebenen weißrussischen Dorfs: Manche Orte sind bewohnbar, aber der Wald um sie herum ist verstrahlt.
Verlassene Schule nahe Tschernobyl: Das freigesetzte Cäsium-137 hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren. Das bedeutet, dass seit dem Atomunfall erst die Hälfte der Nuklide zerfallen ist, die Radioaktivität hat sich somit etwa halbiert.
Zurückgelassene Gasmasken: Strahlenschützer kalkulieren mit zehn Halbwertzeiten, die vergehen müssen, bis ein Nuklid verschwunden ist. Im Falle von Cäsium-137 sind das 300 Jahre.
Baustelle des AKW Ostrowez: Weißrussland setzt weiter auf die Atomkraft.
AKW-Simulator in Ostrowez: Das Kernkraftwerk soll 2018 in Betrieb gehen. Der Vertrag wurde im Oktober 2011 unterschrieben, ein halbes Jahr nach Fukushima.