Tirol So schön ist Weitwandern im Winter
Weitwandern in Tirol: Mehrtägige Touren durch die Region Seefeld sind im Sommer nichts Besonderes. Doch nun gibt es dort ein entsprechendes Wintererlebnis.
Start in Leutasch: Übernachtungen in urigen Hütten und der Gepäcktransport sind organisiert - nur laufen muss man selbst.
Die Wege werden gründlich geräumt, sodass die Wanderer freie Bahn haben.
"Das ist wie wandern in einer Bobbahn", sagt Lea aus Innsbruck, die das Leutaschtal nur aus dem Sommer kennt.
"Der viele Schnee ist hier nicht ungewöhnlich", erklärt Touristikprofi Markus Schmidt, "die Gegend zwischen Karwendel und Wettersteingebirge gilt als wahres Schneeloch."
Der neue Winterwanderweg erstreckt sich in seiner Premierensaison über vier Etappen.
Meterhoch liegt der Schnee rechts und links.
Die Wandertour ist ab 198 Euro buchbar - inklusive Übernachtung, Gepäcktransport und Frühstück. In einem Büchlein werden alle vier Etappen detailliert beschrieben.
Es geht vorbei an kleinen Kapellen,...
...an Gaststätten und Aussichtsplattformen.
Eine besondere Ausrüstung brauchen die Wanderer nicht, nur mit Spikes versehene "Schneeketten", das sind rutschsichere Sohlen, die man über die Bergstiefel stülpt.
So hat man auf dem Schnee genug Grip und rutscht nicht aus.
Man sollte tägliche Wanderstrecken zwischen 8 und 16 Kilometern locker bewältigen können. Was nicht zu unterschätzen ist: Das Wandern auf Schnee ist deutlich anstrengender als auf ausgebauten Forst- oder weichen Waldwegen im Sommer.