Weitwandern im Winter - DER SPIEGEL
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Tirol So schön ist Weitwandern im Winter

Tagsüber durch verschneite Wälder, nachts auf die Hütte: Eine Weitwanderung in den Alpen ist auch im Winter möglich. Auf einem Tiroler Hochplateau braucht es dafür nicht mal Vorkenntnisse - nur ein Gespür für Schnee.
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Weitwandern in Tirol: Mehrtägige Touren durch die Region Seefeld sind im Sommer nichts Besonderes. Doch nun gibt es dort ein entsprechendes Wintererlebnis.

Foto: Olympiaregion Seefeld/ Johannes Geyer
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Start in Leutasch: Übernachtungen in urigen Hütten und der Gepäcktransport sind organisiert - nur laufen muss man selbst.

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Die Wege werden gründlich geräumt, sodass die Wanderer freie Bahn haben.

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"Das ist wie wandern in einer Bobbahn", sagt Lea aus Innsbruck, die das Leutaschtal nur aus dem Sommer kennt.

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"Der viele Schnee ist hier nicht ungewöhnlich", erklärt Touristikprofi Markus Schmidt, "die Gegend zwischen Karwendel und Wettersteingebirge gilt als wahres Schneeloch."

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Der neue Winterwanderweg erstreckt sich in seiner Premierensaison über vier Etappen.

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Meterhoch liegt der Schnee rechts und links.

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Die Wandertour ist ab 198 Euro buchbar - inklusive Übernachtung, Gepäcktransport und Frühstück. In einem Büchlein werden alle vier Etappen detailliert beschrieben.

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Es geht vorbei an kleinen Kapellen,...

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...an Gaststätten und Aussichtsplattformen.

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Eine besondere Ausrüstung brauchen die Wanderer nicht, nur mit Spikes versehene "Schneeketten", das sind rutschsichere Sohlen, die man über die Bergstiefel stülpt.

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So hat man auf dem Schnee genug Grip und rutscht nicht aus.

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Man sollte tägliche Wanderstrecken zwischen 8 und 16 Kilometern locker bewältigen können. Was nicht zu unterschätzen ist: Das Wandern auf Schnee ist deutlich anstrengender als auf ausgebauten Forst- oder weichen Waldwegen im Sommer.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?