Wellenschutz: Die Tsunami-Tarnkappe - DER SPIEGEL
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Wellenschutz Die Tsunami-Tarnkappe

Was eines Tages Menschen unsichtbar machen könnte, soll Ölbohrplattformen und kleine Inseln vor der Gewalt des Wassers schützen: ein ringförmiges Gebilde, das Wellen um Objekte herumleitet - als wären sie gar nicht vorhanden.
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Wasser-Tarnkappe: Ein Ring aus Kreisen von Pfeilern soll Objekte umschließen und sie vor Wellen schützen. Dieses Modell mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern wurde in Laborexperimenten verwendet.

Foto: M. Farhat, S. Enoch, S. Guenneau and A.B. Movchan
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Umgelenkt: Hier wird sichtbar, wie die Wasser-Tarnkappe die Wellen um das Objekt herumleitet.

Foto: M. Farhat, S. Enoch, S. Guenneau and A.B. Movchan
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Unterschiedliche Simulationen: Hier wurde die Wirkung einer Tarnkappe mit 256 gekrümmten Sektoren nachgestellt, ...

Foto: M. Farhat, S. Enoch, S. Guenneau and A.B. Movchan
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... und hier eine mit 100 Sektoren.

Foto: M. Farhat, S. Enoch, S. Guenneau and A.B. Movchan
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Tarnkappentechnik: Wissenschaftler der Duke University konstruierten diesen Ring aus mehreren Lagen Kupferdraht und Glasfaserfolien, der auftreffende Mikrowellenstrahlung um sich herumführt. Dasselbe Prinzip nutzt auch das Team der University of Maryland - allerdings für grünes Licht. Die Ringe bestehen aus mit Gold beschichtem Acryl.

Foto: Duke University
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Unsichtbar: Die Grafiken der Duke-Forscher zeigen, wie das sogenannte Metamaterial die elektromagnetische Strahlung um den Ring führt. Betrachter bekommen so den Eindruck, es gebe den Ring gar nicht.

Foto: Duke University
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