Siegesparaden Russland feiert das Kriegsende
70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs: Auf dem Roten Platz in Moskau nimmt der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu die Parade der Truppen ab.
Im Stechschritt: Russische Soldaten mit Sowjetflagge. Bei der Parade ziehen mehr als 16.000 Soldaten sowie 200 Militärfahrzeuge, darunter Panzer und Raketenträger, über den Roten Platz. Zum Finale gibt es eine Show mit etwa 140 Flugzeugen.
Salut an die Truppen: Sergej Schoigu in Moskau.
Staatsbesuch zur Siegesfeier: Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem mongolischen Staatsoberhaupt Tsakhiagiin Elbegdorj. Aus Protest gegen Russlands Politik in der Ukrainekrise boykottieren viele westliche Staats- und Regierungschefs die Siegesfeiern in Moskau. Präsident Wladimir Putin begrüßte dennoch mehr als 20 Staatsgäste.
In Wladiwostok nimmt die Besatzung dieses russischen U-Boots an den Feierlichkeiten teil.
Der turkmenische Staatspräsident Gurbanguly Berdymuchammedow bei der Ankunft in Moskau.
Siegesparade in Blagoweschtschensk, einer Stadt im äußeren Osten des Landes.
Alexander Saldostanow, Anführer der 5000 Mann starken Rockergruppe Nachtwölfe auf dem Roten Platz in Moskau.
In Blagoweschtschensk paradiert diese Einheit des russischen Heeres.
Ein hochdekorierter Veteran der Roten Armee lässt sich zur Siegesparade führen.
Waffenschau: Ein Panzerwagen mit Flugabwehrraketen in Wladiwostok.
Ein Marineveteran auf dem Weg zur Parade in Moskau. Im Zweiten Weltkrieg waren in Europa und Asien mehr als 55 Millionen Menschen gestorben, zum Großteil Zivilisten. Die Sowjetunion hatte im Kampf gegen den Faschismus mit mehr als 27 Millionen Toten die größte Zahl der Opfer.
Truppen bei der Siegesparade auf dem Roten Platz.
Wladimir Putin bei seiner Rede zum 70. Jahrestag des sowjetischen Siegs über das Deutsche Reich. Putin dankte den Völkern der ehemaligen Alliierten für ihre "Beteiligung am Sieg" über Deutschland. Putin bedankte sich auch bei anderen "antifaschistischen Ländern", in denen "im Widerstand und im Untergrund" gegen die Nazis gekämpft worden war.
Truppen vor Fotokulisse: Szene von der Parade in Moskau. Während in Westeuropa der 8. Mai 1945 als Tag der Kapitulation Deutschlands gefeiert wird, gilt in Russland der 9. Mai 1945 als "Tag des Sieges". An diesem Tag hatte der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, im Hauptquartier der Sowjettruppen in Berlin-Karlshorst die Unterzeichnung der Kapitulation wiederholt. Die Kapitulationsurkunde war bereits am Morgen des 7. Mai im französischen Reims unterzeichnet worden und am Abend des 8. Mai in Kraft getreten.
Russische Luftlandepanzer vom Typ BMD-4 rollen über den Roten Platz in Moskau.
Tu-160-Bomber überfliegt die Siegesparade. Russland hat wegen der Flugmanöver der Luftwaffe für knapp eine Stunde den Luftraum über der Hauptstadt gesperrt.