Weltkriegsende in Berlin Tag eins nach Stunde null
Berlin in Schutt und Asche: Der zerstörte deutsche Reichtstag unmittelbar nach Beendigung der Kämpfe am 2. Mai 1945, dem Tag der Kapitulation Berlins. Erst sieben Tage später trauten Peter Hannemann und seine Mutter sich wieder auf die Straßen der Stadt hinaus.
Gefallener: Sowjetische Soldaten und ein deutscher Gefallener nach dem Kampf im Zentrum Berlins. Das Bild wurde im April oder Mai 1945 aufgenommen.
Trümmerstadt: Von den einstigen Prunkbauten Berlins waren nach Ende des Zweiten Weltkriegs zumeist bloß zerbombte Ruinen übriggeblieben - wie bei diesen im Krieg zerstörten Gebäuden der Neuen Reichskanzlei in Berlin.
Unpassierbare Straßen: Nach einem alliierten Luftangriff 1945 auf Berlin suchen die Einwohner mühsam einen Weg durch die Zerstörungen, hier in der Stallschreiberstraße. Die Aufnahme entstand vor dem 23. März 1945.
Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-J31345
Nachkriegszeit in Berlin: Eine Laube in der Uferböschung an der alten Potsdamer Brücke in Berlin, im Hintergrund das Haus des Fremdenverkehrs. Zahlreiche Brücken der Stadt waren während der Angriffe der Alliierten zerstört worden.
Zerbombt: Schon lange vor dem 9. Mai 1945 war die Hauptstadt deutlich gezeichnet von den Angriffen der alliierten Streitkräfte: Der Blick über die noch rauchenden Trümmer am Berliner Spittelmarkt nach einem alliierten Luftangriff im Januar 1944 zeigen das Ausmaß der Zerstörung deutlich.
Jubelnde Rotarmisten: Sowjetische Soldaten feiern vor der Siegessäule die deutsche Kapitulation am 8. Mai 1945. Als Peter Hannemann und seine Mutter sich einen Tag später auf die Suche nach Nahrung begeben, ist die Angst vor den Soldaten der Roten Armee noch groß. Doch bei ihrer Rückkehr zum Haus werden sie von den russischen Besatzern mit Nahrung versorgt.
Das Ende der Großmachtträume: Auch die Neue Reichskanzlei wird bei den heftigen Gefechten um Berlin teilweise zerstört. Aus dem Symbol der Macht wurde ein Symbol der Niederlage.
Zerstörte Stadt: Während und nach den alliierten Luftangriffen wurden die Straßen der Hauptstadt von beißendem Rauch erfüllt - wie hier nach einem Angriff im Februar 1945. Wegen der anhaltenden Kämpfe hatte sich Peter Hannemann vor dem 9. Mai 1945 wochenlang nur noch im Bombenkeller aufgehalten. Als er zurück auf die Straße trat, bot sich ihm ein Bild furchtbarer Zerstörung dar.
Bombenalarm: In Erwartung eines alliierten Luftangriffs ist eine Mutter mit zwei Kindern in einen Luftschutzkeller in Berlin geflüchtet. Ähnlich wie sie fristeten auch Peter Hannemann und seine Mutter vor dem Tag der deutschen Kapitulation bange Wochen im Keller.