Weltkriegserinnerungen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Weltkriegserinnerungen Offenbarung im Minenfeld

Gefangen zwischen den Fronten: 1945 wurde der Trupp von Paul Kleff in Ostpreußen von Rotarmisten überrascht. Ihre Flucht führte die Einheit durch einen verschneiten Minengürtel. Doch erst im Angesicht der Todesgefahr fand Kleff ganz zu sich selbst - und machte eine religiöse Erfahrung.
1 / 3

Marschierende Rotarmisten: Truppen der Roten Armee - hier eine Einheit, die im Januar 1944 durch Leningrad marschiert - überraschten im Winter des folgenden Jahres Paul Kleff und seinen Trupp während eines nächtlichen Sprengeinsatzes in Ostpreußen. Auf der Flucht gerieten Kleff und seine Kameraden zwischen die Fronten.

Foto: AP
2 / 3

Tödliche Gefahr: US-Soldaten bei der Räumung eines deutschen Minenfeldes im März 1945. Als Paul Kleff zwei Monate zuvor in Ostpreußen durch einen deutschen Minengürtel laufen musste, war ein Sicherheitsabstand, wie ihn die amerikanischen Soldaten auf diesem Foto einhielten, undenkbar: Mit der Roten Armee im Rücken mussten sie eilig durch das Minenfeld hindurch.

Foto: Getty Images
3 / 3

Trauer um tote Kameraden: Auf allen Seiten forderte der Zweite Weltkrieg Millionen Tote. Für die Soldaten wie Paul Kleff wurde der Glaube an Gott im Laufe dieses Krieges daher immer schwieriger.

Foto: Friedrich Itzwerth
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?