Weltkriegsfestung in Ostpolen - DER SPIEGEL
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Weltkriegsfestung in Ostpolen Träume vom Kanonendonner

Verborgen hinter grünen Hügeln liegt der Schauplatz der größten Belagerungsschlacht des Ersten Weltkriegs. Bei einer Reise durch Ostpolen stieß Matthias Kneip auf die Überreste der gigantischen Festungsanlage Przemysl - und makabere Pläne zur Nachnutzung des robusten Bauwerks. Von Matthias Kneip
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Grasbewachsen: Um die Festung Letownia, nahe der südpolnischen Stadt Przemysl, tobte im Ersten Weltkrieg vom September 1914 bis zum März 1915 eine 194 Tage andauernde Belagerungsschlacht zwischen russischen und österreichischen Truppen. Heute sind die Betongebäude von Gras bewachsen.

Foto: Matthias Kneip
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Unter Beschuss: Die Aufnahme zeigt Geschütze der russischen Artillerie am 1. Oktober 1914 während der Besetzung der österreich-ungarischen Festung Letownia, nahe der Stadt Przemysl.

Foto: Getty Images
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Festung bei Przemysl: Das Fort Letownia im polnischen Osten diente der Stadt Przemysl unter anderem im Ersten Weltkrieg als Verteidigungsanlage. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2010.

Foto: Matthias Kneip
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Besetzte Stadt: Am 3. Juni 1915 begegnen sich die österreich-ungarischen Kavallerie- und die deutschen Infanterietruppen in den Straßen des besetzten Przemysl.

Foto: Getty Images
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Vormarsch: Russische Truppen während des Ersten Weltkriegs in Przemysl.

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Hoher Besuch: Feldmarschall Friedrich, der Erzherzog von Österreich, besucht nach der Wiedereroberung der Festung Przemysl im Juni 1915 das Fort.

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Przemysl im Ersten Weltkrieg: Soldaten nach dem Kirchgang vor der Garnisonskirche.

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Zerstörtes Fort: Im Ersten Weltkrieg wurden viele Festungen des Schutzgürtels um Przemysl nahezu vollständig zerstört. Ihre Überreste sind heute zu besichtigen.

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Brunnen: Ein Versorgungsbrunnen, aufgenommen in der Festung Letowina im ostpolnischen Przemysl. 200 Soldaten unter dem Kommando von fünf Offizieren waren im Ersten Weltkrieg zur Verteidigung der Anlage abgestellt.

Foto: Matthias Kneip
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Przemysl: Die militärstrategisch günstig gelegene Stadt im äußersten Südosten Polens war seit Mitte des 19. Jahrhundert immer wieder hart umkämpft. Zum Schutz baute man einen 45 Kilometer langen Festungsgürtel mit mehreren Dutzend Forts.

Foto: Matthias Kneip
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