Weltkriegsflucht - DER SPIEGEL
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Weltkriegsflucht Die verlorene Retterin

Zu Tode erschöpft wurde Paul Kleff 1944 auf der Flucht vor der Roten Armee an der Kurischen Nehrung im Haus einer jungen Frau aufgenommen. Sein Leben lang war er ihr für die selbstlose Gastfreundschaft dankbar - doch er sollte nie die Gelegenheit bekommen, ihr seinen Dank auszusprechen.
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Unvergessene Retterin: Eine Fischerfrau von der Kurischen Nehrung mit ihrer Tochter, aufgenommen um 1936. Eine Frau wie diese war es, die Paul Kleff 1944 in ihr Haus aufnahm, wo er und zwei andere Soldaten sich eine Nacht lang von ihrer Flucht erholen konnten. Paul Kleff war ihr für ihre Gastfreundschaft ein Leben lang dankbar.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Hilde Brinckmann-Schröder
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Unterschlupf für eine Nacht: In einem Häuschen wie diesem - aufgenommen um 1937 bei dem heute Morskoje genannten Dorf Pillkoppen - fand Paul Kleff auf seiner Flucht im Oktober 1944 Asyl. Die Ruhepause dauerte jedoch nur kurz an - bereits am nächsten Tag musste Kleff seinen Weg fortsetzen.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Konservator der Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen
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Flüchtlingstransport: Deutsche Flüchtlinge werden 1945 mit einem Schiff aus Pillau, Ostpreußen, geholt. Millionen von Flüchtlingen zogen zu dieser Zeit gen Westen - ob und auf welchem Weg es auch Paul Kleffs Gastgeberin aus Pillkoppen gelang, den russischen Truppen zu entkommen, hat er nie erfahren.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 146-1972-092-33

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Flucht nach Westen: Mit Pferdewagen, auf Schlitten oder zu Fuß flohen im Winter 1944/45 Hunderttausende Menschen vor der heranrückenden Front und der Rache der sowjetischen Soldaten. Auch Paul Kleff war unter ihnen - jedoch als Soldat. Er war von seiner Einheit getrennt worden, die er wiederzufinden versuchte.

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