Weltkriegsveteranen Die alten Helden von Lemberg
Anisim Moisenko als junger Offizier (li.). Nach Stalingrad ging es für den Mediziner weiter in Richtung Ungarn.
Die Hölle von Stalingrad hat Anisim Moisenko nie vergessen: Alte Bilder und seine Orden hängen in der Lemberger Wohnung.
Anisim Moisenko vor dem Ehrenmal der Roten Armee in Lemberg. Das Monument wirkt wie aus einer anderen Zeit. In Lemberg erstarken zunehmen Nationalisten, die ganz andere, alte Helden verehren.
Auf der Anrichte von Anisim Moisenko liegt die alte Offiziersmütze mit dem roten Stern.
Jahr für Jahr schickt zum 9. Mai noch immer die Ukrainische Kommunistische Partei Grußkarten an die Weltkriegsveteranen.
Maria voll der Gnaden - zu Füßen des überdimensionalen Rotarmisten.
Zahlreiche Orden erhielt Anisim Moisenko für seine Tapferkeit.
Die alten Orden hat er an seiner Wand aufgehängt.
Auf dem Lemberger Flohmarkt an der Oper stets zu finden: Stalin. Zusammen mit anderen grausamen Figuren der Weltgeschichte.
Mitglieder der rechtsnationalen "Swoboda" bereiten ihren Stand samt Fahne vor. Sie konnten in Lemberg starke Wahlerfolge verbuchen. Ehemalige Rotarmisten zählen wohl weniger zu ihren "Kriegshelden". Bei Gedenkfeiern am 9. Mai kommt es durch Ultranationalisten in Lemberg immer wieder zu gewaltsamen Vorfällen- auch gegenüber betagten Kriegsveteranen.