Wendelstein 7-X Erstes Plasma - DER SPIEGEL
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Experiment gestartet Wendelstein 7-X erzeugt erstes Plasma

Die Premiere ist geglückt: Erstmals haben Physiker in dem Greifswalder Reaktor Wendelstein 7-X ein Plasma erzeugt - Voraussetzung für eine Kernfusion. Nun kann die Erforschung der heißen Suppe aus Atomkernen und Elektronen beginnen.
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10. Dezember 2015: Das erste Plasma bestand aus Helium und erreichte eine Temperatur von rund einer Million Grad Celsius.

Foto: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
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Technischer Leiter Hans-Stephan Bosch mit Fotos des Plasmas: "Wir sind sehr zufrieden. Alles lief wie vorgesehen."

Foto: Stefan Sauer/ dpa
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Blick in das leere Plasmagefäß: Rund ein Milligramm Heliumgas speisten die Physiker in das ausgepumpte, torusförmige Plasmagefäß ein, schalteten die Mikrowellenheizung für einen kurzen 1,8 Megawatt-Puls an - und konnten über Kameras das erste Plasma beobachten.

Foto: Max-Planck-Institut für Plasmap
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Montage der Fusionsanlage (Dezember 2011): Beim Stellarator, wie der Reaktortyp von Wendelstein heißt, hält ein kompliziert verzwirbeltes Magnetfeld das Plasma in Schach. Der gesamte Torus aus Edelstahl ist innen mit Spezialkeramik ausgekleidet. Um den Torus herum winden sich 70 Magnetspulen. Flüssiges Helium kühlt sie auf minus 270 Grad - nur bei dieser Temperatur sind die Magneten supraleitend.

Foto: IPP
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Energiespender: Das Foto zeigt den Bereich der Anlage, an dem Mikrowellenstrahlung in die Plasmakammer gelangt. Die Heizung arbeitet mit bis zu 10 Megawatt - genug um eine Kleinstadt mit Strom zu versorgen. Beim Start der Anlage arbeiteten die Forscher mit einem vergleichsweise kleinen 1,8 Megawatt-Puls.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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