Ampelmännchen Wesel will einen Esel
Die Stadt Wesel am Niederrhein hat einen guten Vorsatz für 2018. Sie will auf den Fußgänger-Ampeln einen Esel platzieren.
Die Werbefigur der Stadt solle damit zu ganz neuen Ehren kommen, teilte eine Sprecherin mit. Die besondere Beziehung der Stadt Wesel zum Esel geht auf das bekannte Echo-Spiel zurück, das Generationen von Schülern auf Deutschlands Schulhöfen etabliert haben:
"Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?", "Esel" ruft es zurück. Deshalb nutzt die Stadt am Niederrhein seit längerem den Esel als eine Werbefigur.
An vielen Stellen in der Stadt stehen lebensgroße Eselfiguren mit großen Kulleraugen.
Wesel wäre nicht die erste Stadt in Deutschland, die ein besonderes Ampelmännchen hat. In Augsburg beispielsweise leuchtet an einem Fußgängerüberweg unweit der Puppenkiste den Passanten jetzt ein grüner Kasperl entgegen.
Der Kasperl zählt neben Urmel aus dem Eis und Jim Knopf zu den populärsten Figuren der Augsburger Puppenkiste.
Seit Sommer 2017 ist der Kasperl nun auch ein "Verkehrskasperl".
Ideen für besondere Ampelsymbole gab es bereits vielerorts: In Hamburg, Flensburg sowie wie hier in Wien weisen homosexuelle Paare den Fußgängern den Weg.
In Mainz gibt es seit November 2016 eine Mainzelmännchen-Ampel.
Klassiker bei den Ampeldesigns: Eine Schablone für das ostdeutsche Ampelmännchen.