WG-Leben im Berlin der Siebziger Als Cat Stevens mit mir schlafen wollte
Hippie-Minimalismus: Viele hielten es in den siebziger Jahren wie die Oberkommunarden Rainer Langhans und Uschi Obermaier und verzichteten ganz auf Möbel - ihnen genügten Matratzen, Sitzsäcke und Wolldecken. In der WG von Silvia Friedrichs stammten die meisten Möbel vom Sperrmüll.
Aufnahme aus der Sendereihe des WDR "Pop 2000 - 50 Jahre Popmusik und Jugendkultur in Deutschland".
Feiern, rauchen, abhängen: Diskussionsrunde in der seit Anfang 1967 bestehenden Kommune I, der wohl bekanntesten Wohngemeinschaft Deutschlands. Silvia Friedrichs erinnert sich, dass in ihrem Bekanntenkreis damals auch ständig über alles und jeden diskutiert wurde. Doch wenn es ernst wurde, alberte man plötzlich nur noch im Stil von Otto Waalkes herum.
Straßenleben: Hippies verkaufen 1971 Schmuck am Kurfürstendamm, im Hintergrund die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Friedrich verdiente ihr Geld in ihrer Berliner Zeit allerdings nicht mit solchen Straßenständen, sondern als Erzieherin.