Westafrika: Machtkampf in Gambia - DER SPIEGEL
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Westafrika Machtkampf in Gambia

Gambias Präsident Jammeh hatte seine Wahlniederlage schon eingeräumt - überlegte es sich dann aber anders: Jetzt wächst der Druck der Nachbarländer, nach 22 Jahren endlich aus dem Amt zu scheiden.
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Mitte Dezember traf Yahya Jammeh, der in Gambia 22 Jahre lang herrschte, Vertreter der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas. Nigerias Staatschef Muhammadu Buhari (links) legt ihm nahe, seine Wahlniederlage anzuerkennen und abzutreten.

Foto: Str/ picture alliance / dpa
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Jammeh 1999: Fünf Jahre zuvor hatte er sich in dem Zwei-Millionen-Einwohner-Land an die Macht geputscht. Seine Willkürherrschaft war von Gewalt und Angst geprägt, nun könnte sie enden.

Foto: SEYLLOU DIALLO/ AFP
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Hoffnungsträger der Opposition: Adama Barrow, politisch bislang unauffällig und nur als Geschäftsmann bekannt, gewann den Urnengang am 1. Dezember klar gegen Jammeh.

Foto: MARCO LONGARI/ AFP
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Überraschend räumte Jammeh zunächst die Niederlage gegen Barrow (im Bild) ein.

Foto: SEYLLOU/ AFP
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In den Straßen der Hauptstadt Banjuls tanzten die Menschen und feierten ausgelassen.

Foto: SEYLLOU/ AFP
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Eine Unterstützerin Barrows bejubelte seinen Wahlerfolg.

Foto: MARCO LONGARI/ AFP
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Doch eine Woche zog Jammeh das Eingeständnis seiner Wahlniederlage zurück und sagte, er werde weiter Präsident Gambias bleiben. Viele Menschen im Land reagierten empört.

Foto: SEYLLOU/ AFP
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Geht er oder geht er nicht? Die Mitgliedstaaten der Ecowas haben angekündigt, Jammeh notfalls gewaltsam von Macht zu entfernen. Das nennt der vielleicht bald scheidende eine Kriegserklärung.

Foto: © Thierry Gouegnon / Reuters / REUTERS
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