Wettbewerbsfilme von Cannes - DER SPIEGEL
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Die Wettbewerbsfilme Kekiche, Coen und die Konkurrenz

Ungewöhnliche Liebesgeschichten, traurige Schicksale, zerrissene Familien: Die Filme, die in diesem Jahr für die Goldene Palme nominiert sind, erzählen mehr denn je vom Hoffen auf ein besseres Leben.
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Im Sommer 1977 betritt ein junger Mann (Matt Damon, links) die Ankleidekabine des großen Entertainers Liberace (Michael Douglas). Die beiden beginnen trotz ihres großen Altersunterschieds eine Affäre. US-Regisseur Steven Soderbergh erzählt die ungewöhnliche Liebesgeschichte in seinem Film "Behind the Candelabra".

Foto: Festival de Cannes
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Borgman (Jan Bijvoet) flieht vor drei bewaffneten Männer in eine reiche Nachbarschaft. Dort trifft er auf eine Familie mit drei Kindern, die ihm hilft. Der holländische Regisseur Alex van Warmerdam hat seinen Film nach dem Protagonisten "Borgman" benannt und übernimmt selbst eine Rolle darin.

Foto: Festival de Cannes
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Obwohl eines seiner Beine gelähmt ist, träumt der 25 Jahre alte Grigris (Souleymane Deme) davon, ein Tänzer zu sein. Doch als sein Vater krank wird, muss Grigris einen Weg finden ihn zu retten. Mahamat-Saleh Haroun aus dem Tschad schrieb das Drehbuch und führte Regie bei "Grigris".

Foto: Festival de Cannes
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Estela ist erst zwölf Jahre alt, verliebt sich aber schon unsterblich in einen jungen Polizeischüler. Der Film über die erste große Liebe heißt "Heli" und stammt aus der Feder des mexikanischen Regisseurs Amat Escalante.

Foto: Festival de Cannes
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Llewyn Davis (Oscar Isaac) will den großen Durchbruch als Musiker schaffen. Seine Mühen und Leiden erzählen die Coen-Brüder in ihrem neuen Film "Inside Llewyn Davis", in dem auch Justin Timberlake, Carey Mulligan ("Der große Gatsby") und John Goodman mitspielen.

Foto: Festival de Cannes / Alison Rosa
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François Ozon ("Swimmingpool") tritt mit "Jeune & Jolie" ("Young & Beautiful"), einem Porträt über ein 17 Jahre altes Mädchen, an.

Foto: Festival de Cannes
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Am Ende des Zweiten Weltkrieges kommt Jimmy Picard (Benicio del Toro), der in Frankreich gekämpft hatte, in ein Militärkrankenhaus in Kansas. Der französische Regisseur Arnaud Desplechin erzählt in "Jimmy P.", gegen welche Krankheiten der Kriegsveteran zu kämpfen hat.

Foto: Festival de Cannes /NICOLE RIVELLI /JIMMY PICARD PRODUCTIONS
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Ein Sommer in Rom - und Jep Gambardella (Toni Servillo) genießt das Leben in der Stadt. Er geht in Restaurants, auf Partys und umsorgt selbst gern Gäste in seiner Wohnung. Der italienische Filmemacher Paolo Sorrentino schaut in "La grande Bellezza" ("Die große Schönheit") auf das Leben von Gambardella, einem gescheiterten Schriftsteller, der nur noch zynisch auf sich blicken kann. Er träumt davon, noch einmal ein großes Werk zu schreiben. Doch eine so schöne Stadt wie Rom wirkt manchmal auch sehr lähmend.

Foto: Festival de Cannes /GIANNI FIORITO
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Adèles (Adèle Exarchopoulos) Leben wird durcheinander gewirbelt als sie Emma (Léa Seydoux) trifft, eine Frau mit blau gefärbten Haaren. "La Vie d'Adele" ("Das Leben von Adele") von Abdellatif Kechiche zeigt, wie ein junges Mädchen wächst, sich selbst sucht, sich verliert und sich findet.

Foto: Festival de Cannes
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Der iranische Drehbuchautor und Regisseur Asghar Farhadi stellt in Cannes seinen Film "Le Passé" ("Die Vergangenheit") vor: Als Ahmad (Ali Mosaffa) nach vier Jahren in Teheran nach Paris zu seiner Frau Marie (Bérénice Bejo) zurückkehrt, um alles für die Scheidung zu regeln, entdeckt er Geheimnisse aus der Vergangenheit.

Foto: Festival de Cannes
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Der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen spielt die Titelrolle in "Michael Kohlhaas". Der Pferdehändler führt im 16. Jahrhundert ein glückliches Leben, bis ihm ein großes Unheil widerfährt. Regie führte Arnaud Pallières.

Foto: Festival de Cannes
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In "Nebraska" reist ein armer alter Mann (Bruce Dern) in den US-Bundesstaat, um einen Lottogewinn einzulösen, den er glaubt gewonnen zu haben. Doch der Alte ist dement und weiß nicht mehr, was er tut. Schwarz-Weiß-Film des US-Amerikaners Alexander Payne.

Foto: Festival de Cannes
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Nur Gott vergibt, so lässt sich der Filmbeitrag des Dänen Nicolas Winding Refn übersetzen: "Only God forgives". Rache-Drama über einen Boxverein in Bangkok, über Bordelle und eine korrupte Unterwelt.

Foto: Festival de Cannes
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Tilda Swinton spielt in Jim Jarmuschs "Only Lovers left alive" Eve, und Tom Hiddleston verkörpert Adam. Liebesgeschichte zweier Außenseiter.

Foto: Festival de Cannes /Pandora /GORDON Photography
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Ryota (Masaharu Fukuyama) hat sich seine Existenz durch harte Arbeit verdient. Er glaubt, dass nichts ihn davon abhalten kann, ein perfektes Leben zu führen. Er fühlt sich als Gewinner. Bis ein Anruf aus dem Krankenhaus kommt. Filmbeitrag "Soshite chichi ni naru" (Like Father, Like Son) aus Japan von Kore-Eda Hirokazu.

Foto: Festival de Cannes
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New York, 1921: Ewa Cybulski (Marion Cotillard) will mit ihrer Schwester ein neues Leben in New York beginnen. Doch als sie in Amerika ankommen, werden die Schwestern getrennt. Der New Yorker Regisseur James Gray hat seinen Film "The Immigrant" genannt.

Foto: Festival de Cannes
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Es ist die Geschichte einer Revolution, die der chinesische Regisseur Jia Zhangke in "Tian Zhu Ding" ("A Touch of Sin") erzählt: Ein wütender Minenarbeiter wehrt sich gegen die Korruption der Dorfpolitiker.

Foto: Festival de Cannes
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Der einzige Beitrag einer Frau, der es in die Hauptkategorie des Filmfestivals von Cannes geschafft hat: Valerie Bruni Tedeschi erzählt in "Un Château en Italie" ("A Castle in Italy") die Geschichte einer reichen Industriellenfamilie, die auseinander bricht.

Foto: Festival de Cannes
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Zweiter Beitrag aus Japan: "Wara no Tate" ("Shield of Straw") von Regisseur Takashi Miike handelt von einer merkwürdigen Kopfgeldanzeige in einer Zeitung.

Foto: Festival de Cannes
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Auch der umstrittene Regisseur Roland Polanski ist mit einem neuen Film in Cannes vertreten. In "La Venus à la fourrure" (Venus in Fur) widmet er sich der Theaterszene in Cannes.

Foto: Festival de Cannes
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