Unwetter am Samstag Gärten und Keller unter Wasser
Im sächsischen Gehringswalde herrschte am Samstag zeitweise Land unter: Eine Gewitterzelle entlud sich über dem Ort.
Innerhalb von zwei Stunden fielen bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter - die Folge waren überflutete Gärten und Straßen.
Die Feuerwehr war im Dauereinsatz - es dürfte auch einige Keller gegeben haben, die mit Wasser vollliefen.
Auch in Markneukirchen im sächsischen Vogtland gingen Wassermassen nieder, auch hier wurden bis zu 70 Liter pro Quadratmeter gemessen.
Umspültes Haus: Die Feuerwehr im Einsatz in Markneukirchen.
Im thüringischen Meiningen räumten Feuerwehrleute Äste weg, die auf ein Auto gefallen waren.
Nach starken Regenfällen standen in Meiningen Straßenzüge unter Wasser.
Unwetter gab es auch in Rheinland-Pfalz. Hier sind Helfer in Dudeldorf mit Aufräumarbeiten an einem vom Unwetter betroffenen Haus beschäftigt. Die Flut des sonst kleinen Langbachs hat einen Teil der Hofeinfahrt mitgerissen.
Auch in Nordrhein-Westfalen gingen mancherorts heftige Unwetter nieder: In Solingen stand das Wasser etwa vor diesem Haus.
Auch diese Straße in Solingen war überflutet.
Glück hatte, wer sein Auto rechtzeitig aus dieser Tiefgarage im nordrhein-westfälischen Leichlingen weggefahren hatte.
In den vergangenen Tagen und Wochen hatte es in ganz Deutschland immer wieder heftige Frühlingsgewitter gegeben. In Stuttgart wurden Autos zeitweise quasi zu Wasserfahrzeugen.
Wo ist denn die Straße hin? Im Kreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg waren Straßen wie hier bei Eberdingen wegen der Wassermassen nicht mehr passierbar.
Ein Gewitter im Landkreis Karlsruhe: Die Gewitterzellen brachten Starkregen, Sturmböen und heftige Blitze.