Wetter im Juli Selten schön
Eine Badeente vor dem Reichstagsgebäude in Berlin ist ein eher ungewohntes Bild, typisch für den Juli sind aber Menschen, die mit Regenschirmen unterwegs sind. Der Monat war deutlich zu nass und zu kalt.
Die Auswirkungen des oft ergiebigen Dauerregens zeigten sich am Freitag zwischen Rostock und Graal-Müritz: Straßen waren überflutet.
Land unter auf einem Spielplatz am Doberaner Platz in Rostock. Die durchschnittliche Temperatur lag in Deutschland im Juli mit 16,1 Grad Celsius 0,8 Grad unter dem langjährigen Mittel und war der erste zu kühle Monat dieses Jahres, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.
Ein eher seltener Anblick: Zwischen den Wolken zeigt sich der blaue Himmel über dem Hafen von Stralsund. Im Juli fielen laut DWD-Statistik rund 114 Liter Regen pro Quadratmeter, 48 Prozent mehr als üblich.
Regenwetter kann auch Spaß machen: Ein Festivalbesucher macht sich in Karlsruhe ordentlich nass.
Am Rande des Formel-1-Rennens machen Hostessen auf dem Nürburgring gute Miene zum schlechten Wetter.
Teilnehmer des Duhner Wattrennens vor Cuxhaven hatten mit Wind und Regen zu kämpfen.
Der Name dieser Kleingartenanlage im Ostseebad Warnemünde klingt schon nach Feuchtigkeit: "Am Moor". Doch so feucht war es hier wohl selten. Schuld war Tief "Otto".
Wer gerne einsam seine Bahnen zieht, hat derzeit gute Chancen in deutschen Freibädern. Wie hier im Berliner Sportbad Britz sind die Becken oft menschenleer.
Nebelschwaden steigen bei Hagen aus einem Wald auf. Der Juli endet so, wie er sich meist zeigte: Viel Regen vor allem im Osten, sonst Schauerwetter.