Widerstand in der DDR - DER SPIEGEL
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Widerstand in der DDR Pazifismus mit Folgen

Freiwillig an die Waffen? Als Just Neumann im Jahr des Mauerbaus in Zittau sein Studium antritt, sollen sich die Studenten schriftlich zum Dienst an der Waffe verpflichten. Ein Mitstudent weigert sich - und muss dafür büßen.
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Auf der Mauer: Um den "antifaschistischen Schutzwall", wie die Mauer im SED-Jargon hieß, zu verteidigen, sollten sich Studenten in der DDR freiwillig zum Dienst an der Waffe verpflichten. Das Foto zeigt NVA-Soldaten, die 1990 auf der Grenzmauer vor dem Brandenburger Tor in Berlin patrouillieren.

Foto: DEFA-Stiftung
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Stein auf Stein: Ein Soldat der Nationalen Volksarmee beaufsichtigt 1962 einen Bauarbeiter bei der Reparatur der Berliner Mauer an der Bernauer Strasse. Am 13. August 1961 rückten Verbände der NVA exakt um 0.00 Uhr aus, um den Bau der Barriere aus Beton durch Berlin zu beginnen und die Teilung Deutschlands endgültig festzulegen.

Foto: AP
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Warten vor HO-Laden: Es sind etwas Fleisch und Würste eingetroffen und werden sofort gekauft.

Foto: Karl Schillinger
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Marktplatz von Greifswald: Die Hausfassaden am Greifswalder Marktplatz sind renoviert. Hier traf man sich gerne zu einem kleinen Schwatz. Über Kochen oder Kochrezepte durfte allerdings nicht gesprochen werden, da sonst der Verdacht entstehen konnte, man sehe Westfernsehen.

Foto: Karl Schillinger
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Promenade in Greifswald: So sah das öffentliche Leben im Sozialismus aus - zumindest auf diesem Foto: Freundliche Atmosphäre auf der Promenade in Greifswald.

Foto: Karl Schillinger
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Einkauf im Sozialismus: Der Mangel wurde verteilt, Luxus gab es nur im "Interschop" gegen DM.

Foto: Karl Schillinger
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Marktplatz von Greifswald als Parkfläche: Der Straßenverkehr in der DDR war durch den Trabant "Trabbi" geprägt. Allerdings hat der Zweitaktmotor des Fahrzeuges die Umwelt sehr belastet.

Foto: Karl Schillinger
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Kinder in der DDR: Kinder eines Kindergartens beim Spielen am Strand von Warnemünde. Im Sozialismus wurden die Kinder kurz nach der Geburt vom Staat übernommen, der auch für die Erziehung sorgte. Die Devise lautete: "Von der Wiege bis zum Tod gehörst du dem Staat".

Foto: Karl Schillinger
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DDR kommt frei: In München erhielten alle Bürger der EX-DDR 50.- DM als Begrüssungsgeld bar ausbezahlt. Die Schlange der Empfänger staute sich viele hundert Meter lang bis zur Kasse. Hier vor der Kasse der Stadtwerke München sieht man die Menschen aus dem Osten.

Foto: Karl Schillinger
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Das Schweriner Schloss: Durch den geringen Umweltschutz und die große Menge der Verbrennung an Braunkohle wurde in der DDR alles langsam aber sicher schwarz. Das Schloss Schwerin ist ein Beispiel dafür. Dabei sollte man nicht vergessen - das habe ich damals in der DDR erfahren -, dass "Heinrich der Löwe" Schwerin ein Jahr vor München gegründet hat.

Foto: Karl Schillinger
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Strand von Bad Doberan im Herbst: Bad Doberan war das erste Kurbad an der Ostsee, hier war auch der Kaiser Wilhelm der II. zu Gast. Der weite Strand ist im Sommer voller Badender, die hier ihre Ferien verbringen.

Foto: Karl Schillinger
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Abendstimmung im Hafen von Wismar: Der russische Frachter "Gorki" wird mit Maschinen für den Osten im Hafen von Wismar beladen.

Foto: Karl Schillinger
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?