Wie alles anfing Pling, plong, Gottschalk
Pong am Telefon: Der bis dahin noch weitgehend unbekannte Radiomoderator Thomas Gottschalk wurde schlagartig auch deutschlandweit bekannt, als er 1977 im SWR die Sendung "Telespiele" moderierte. Jeder Zuschauer konnte hier anrufen und mitspielen - die erste interaktive Show im deutschen Fernsehen.
Die Wette gilt: Die "Telespiele" waren für Thomas Gottschalk der Anfang einer langen Karriere im deutschen Fernsehen. 1987 übernahm er von Frank Elstner die Samstagabend-Show "Wetten dass..?". Er versuchte zwar, die Show 1992 an seinen jüngeren Kollegen Wolfgang Lippert abzugeben. Der gab aber bereits nach neuen Folgen wieder auf, und so wettet Gottschalk bereits seit Januar 1994 wieder mit seinen mehr oder weniger prominenten Gästen, wie hier bei der Show im November 2005 in Mannheim.
Rudi Carell: Die niederländische TV-Legende war in den Achtzigern der "König der großen Unterhaltungsshow am Samstagabend". Er rief zu Beginn der "Telespiele" in der Redaktion des SWR an, lobte die Sendung und lud den jungen Moderator Thomas Gottschalk zu sich in die Show ein - der Ritterschlag für Gottschalk. Hier ist er zusammen mit seiner Frau Anke zu Gast beim "Ball des Sports" im Februar 1983 in Mainz.
Treffpunkt Spielhalle: In den Achtzigern waren die Menschen schwer verrückt nach den ersten "Bildschirmspielen" wie "Pong" und "Pac-Man". Bald gab es die beliebten Spiele nicht nur in Spielhallen-Automaten, sondern auch auf Konsolen fürs Wohnzimmer.
Zwei Nasen an der Tankstelle: Nach seiner "Telespiele"-Moderation legte Thomas Gottschalk eine steile Karriere hin - nicht nur mit Fernsehshows. 1984 spielte er gemeinsam mit Mike Krüger in dem Film "Zwei Nasen tanken Super".
Gottschalk in Kleid und Perücke: Für Blödelfilme war sich Thomas Gottschalk nie zu schade. So spielte er gemeinsam mit Mike Krüger auch schon mal in Frauenkleidern in dem Film "Piratensender Powerplay" von 1981.
Verrückt nach Pac-Man: Ende der siebziger Jahre eroberten Videogames nicht nur die deutsche Fernsehlandschaft, sondern die Popkultur weltweit. Das amerikanische Teenager-Leitmedium MAD wählte im September 1982 den Computerspielhelden Pac-Man zum "Man of the Year".
Das Eckige muss ins Runde: In dem beliebten Computerspiel musste der Spieler eine kleine, gelbe Pizza durch ein Labyrinth lotsen und dabei möglichst viele kleiner Punkte fressen - dabei aber tunlichst nicht selbst von den herumirrenden Geistern verspeist werden.
Werbeplakat für "Pong": Ein früher "Pong"-Spielautomat - lange bevor das Spiel in Thomas Gottschalks "Telespielen" auftrat, war es in Spielhallen schon der absolute Renner.
"Pong" für zu Hause: "Super Pong" war die verbesserte Version der ersten "Pong"-Variante auf der Odyssee Heimkonsole. Obwohl die Spielzeug-Industrie skeptisch war, wurde das an den Fernseher anzuschließende Produkt ein Erfolg.
Commodore 64: Ein Commodore 64 ist heute nur noch Museumsstück - wie dieser hier im Heinz Nixdorf Museums-Forum in Paderborn. In den Achtzigern hingegen verbrachten Spielefans jede freie Minute vor dem ersten Heimcomputer für die Massen.