Wie externe Doktoranden neben der Arbeit promovieren - DER SPIEGEL
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Externe Doktoranden Ein Fuß in der Firma, einer in der Uni

Hier die Arbeit im Unternehmen, da die Dissertation: Wer neben dem Job promoviert, macht als Diener zweier Herren spät Feierabend. Zu schaffen ist das Doppelpensum nur mit viel Extra-Energie. Professoren sehen externe Doktoranden oft mit Argwohn: schönen Gruß von Guttenberg.
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Er hat's geschafft: Elektroingenieur Sascha Schule konnte gerade seine Doktorarbeit erfolgreich verteidigen und steigt jetzt mit 31 Jahren als Entwicklungsingenieur bei einem Daimler-Tochterunternehmen ein. Jahrelang vereinbarte er eine reguläre Stelle mit der Arbeit an seiner Dissertation. Das kann arg strapaziös sein - eine Industriepromotion kostet viel Kraft. mehr...

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Der Doktorvater: Chokri Cherif verlangt viel von externen Wissenschaftler mit Doktorarbeiten in Unternehmen. Als Leiter eines Textil-Instituts an der TU Dresden und Betreuer nimmt er nur wissenschaftlich besonders qualifizierte Doktoranden an. Und hofft darauf, dass sie durch ihre Kontakte die eine oder andere Tür zur Wirtschaft öffnen - das helfe dabei, "neue Forschungsfelder zu erschließen".

Foto: GWT-TUD GmbH
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Stark gefordert: Chemikerin Dorota Sich schreibt gerade ihre Doktorarbeit über die Schmelzeigenschaften eines Kunststoffs. Die Arbeitstage wurden lang, zumal sie parallel auch Studenten betreute. "Eine Industriepromotion ist sehr anstrengend, weil es klare Erwartungshaltungen und Terminfenster gibt", sagt Sich.

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Ingenieurin mit Ambitionen: Andrea Glawe leitet die Forschung und Entwicklung einer Hamburger Maschinenbaufirma. Nebenher stemmt sie dort noch ihre Doktorarbeit. "Um in meiner Branche mitspielen zu können und akzeptiert zu werden, brauche ich den Doktortitel", sagt Glawe - und nimmt Arbeit bis Mitternacht in Kauf.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?