Wie Gradationskurven funktionieren - DER SPIEGEL
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Bildbearbeitung Helligkeitskorrekturen mit Gradationskurven

Das Prinzip der "Gradationskurve" ist einfach und genial: Man setzt auf der Kurve Punkte und verändert anschließend durch deren Verschieben den Bildkontrast. Führt man dasselbe in einzelnen Farbkanälen durch, optimiert man zudem die Bildfarben.
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Kurven zur Helligkeitskorrektur

Tonwertspreizung

Mit der oft einfach als Tonwertkorrektur bezeichneten Tonwertspreizung verteilen Sie den Kontrastumfang eines Bildes neu, und zwar so, dass die dunkelsten Tonwerte schwarz und die hellsten weiß werden. Auf diese Weise geben Sie flauen Bildern (a) einen besseren Kontrast (b). Nutzen Sie die beiden Schieberegler unter dem "Eingabe"-Balken, erhalten Sie durch Drücken der "Alt"-Taste eine Vorschau der beschnittenen Tonwerte (c).

Foto: Olaf Giermann/ Docma
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Helligkeit/Kontrast

Helligkeit und Kontrast lassen sich mit der "Gradationskurve" fein abstimmen, indem Sie per Klick weitere Punkte auf der Kurve erzeugen und diese verschieben. Ziehen Sie einen Punkt nach oben (a), erhöhen Sie die Helligkeit, ziehen Sie ihn nach unten, dunkeln Sie ab (b). Kombinieren Sie beide Änderungen über zwei Punkte, erhalten Sie eine S-Kurve, mit der Sie den Bildkontrast erhöhen (c): Je steiler die Kurve, umso höher der Kontrast.

Foto: Olaf Giermann/ Docma
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Tonwertreduktion

Das Gegenteil der Tonwertspreizung ist die Tonwertreduktion. Indem Sie den Schwarzpunkt nach oben oder den Weißpunkt nach unten ziehen, weisen Sie dem bisherigen Schwarz beziehungsweise Weiß einen Grauton zu. Das Bild wird dadurch flauer, es verliert Kontrast und Details in den Tiefen und Lichtern. Der so erzeugte matte Look ist aktuell ziemlich angesagt. Wenden Sie eine solche Korrektur immer erst am Ende der Bildbearbeitung an.

Foto: Olaf Giermann/ Docma
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Farbverschiebungen vermeiden

Kontrastkorrekturen ändern immer auch die Farbsättigung. Eine Kontrasterhöhung verstärkt die Sättigung der Bildfarben (a), eine Verringerung senkt sie. Falls Sie diesen Effekt vermeiden möchten, bietet es sich an, der Einstellungsebene "Gradationskurve" den Ebenenmodus "Luminanz" zuzuweisen (b). Gefühlvoller lässt sich die Sättigungsänderung mit einer zusätzlichen Einstellungsebene vom Typ "Farbton/Sättigung" abstimmen.

Foto: Olaf Giermann/ Docma
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?